Mittwoch, 31. Oktober 2007

DEVISEN/Euro markiert vor Fed-Entscheid neues Rekordhoch

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat vor der mit großer Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank im asiatischen Geschäft mit 1,4448 USD ein neues Allzeithoch gegen den Dollar markiert. Beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Mittwochmorgen ist die Einheitswährung zwar von dem Rekordniveau etwas zurückgekommen, angesichts der Dynamik der Aufwärtsbewegung gehen Marktteilnehmer aber von einem baldigen Test der Marke von 1,45 USD aus. Mit Blick auf die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank könnte dieses Niveau bereits am Berichtstag getestet werden. Die Mehrzahl der Beobachter geht davon aus, dass die Fed die Zinsen um 25 Basispunkte senken wird, womit sich die Zinsdifferenz zum Euroraum weiter einengen würde.

Einige Beobachter halten sogar einen großen Zinsschritt für nicht ausgeschlossen, zumal das am Dienstag gemeldete Verbrauchervertrauen in den USA auf ein neues Zweijahrestief gefallen ist, was erneut Ängste vor einer stärkeren Abschwächung der Wirtschaft geschürt hat. An den Geldmärkten wird eine Senkung von 25 Punkten mit einer Wahrscheinlichkeit von praktisch 100% eingepreist. Vor der Sitzung am Abend steht allerdings noch eine ganzer Reigen an US-Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, der das Währungspaar stärker bewegen könnte. Unter anderem kommen der ADP-Arbeitsmarktbericht Oktober, die Erstveröffentlichung des US-BIP für das erste dritte Quartal sowie die Bauausgaben September. Vormittags stehen zudem diverse Daten aus dem Euroraum auf der Agenda.

Die Entscheidung der japanischen Notenbank, den Leitzins unverändert bei 0,50% zu belassen, hat indes am Devisenmarkt kaum eine Rolle gespielt. Der Yen zeigt sich zum Dollar bzw zum Euro nur wenig bewegt. Die Entscheidung entsprach den Erwartungen der Volkswirte. Auf Interesse könnte derweil die Pressekonferenz von Notenbankpräsident Fukui stoßen. Sollte sich dieser negativ hinsichtlich der weltweiten Wirtschaftsaussichten äußern, könnte das den Yen unter Abgabedruck setzen, selbst gegen den Dollar, heißt es im Handel. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 783,70 USD nach einem Nachmittagsfixing in London mit 783,25 USD.

Richtungsweisende Zinsentscheidungen

Die Ungewissheit über den weiteren Kurs der Geldpolitik ist in den letzten Wochen in vielen Ländern deutlich gestiegen. Davon wird inzwischen auch die EZB erfasst, deren Zinserhöhungspolitik immer mehr in Frage gestellt wird. Grund dafür ist der starke Euro, aber nicht nur. Die Konjunktur in Euroland ist nicht mehr so robust wie es noch vor einigen Monaten den Anschein hatte. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone fiel im Oktober auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Der Indikator zeigte damit den vierten Monat in Folge einen Rückgang. Häufig wird dem Einkaufsmanagerindex im Gegensatz zu seinem Pendant in den USA, dem ISM-Index, nicht allzu große Bedeutung zugemessen. Doch diesmal ist das anders: Der Rückgang von 53,2 auf 51,5 Punkte im Oktober war überraschend deutlich. Die Zahlen legen nahe, dass es im vierten Quartal 2007 erstmals seit drei Jahren bei der Industrieproduktion in der Eurozone wieder einen Rückgang im Quartalsvergleich geben könnte.

Zinssenkung der Fed?

Das dürfte auch die Notenbanker in der EZB nicht unberührt lassen. Sowieso werden aufgrund des starken Euros die Stimmen aus Politik und Wirtschaft immer lauter, die eine weniger restriktive Geldpolitik fordern. Drohen echte Gefahren für die Konjunktur, dann könnte die EZB ihre bisherige Linie durchaus ändern. Ein Beibehalten des aktuellen Zinsniveaus bis zum Jahresende ist nicht mehr ausgeschlossen. Entsprechende Spekulationen könnten den Euro bis zur nächsten Sitzung am 8. November unter Druck setzen. Zuvor dürfte aber das Treffen der US-Notenbank am 31. Oktober im Mittelpunkt stehen. Da die jüngsten US-Konjunkturdaten, vor allem die Zahlen vom Immobilienmarkt, deutlich schwächer als erwartet ausfielen, ist mit einer weiteren Zinssenkung zu rechnen.

Bank of England hält still

In Großbritannien ist dagegen keine Zinssenkung zu erwarten. Das Wachstum war im dritten Quartal höher als erwartet und lag auch über der Potenzialrate. Das ist angesichts der nicht von der Hand zu weisenden Inflationsgefahren kein Umfeld für eine geldpolitische Lockerung bei der Sitzung am 8. November. Das Pfund reagierte entsprechend mit Aufwertungsdruck, auch gegenüber dem Euro. In Australien haben dagegen die Spekulationen über eine Zinserhöhung am 7. November neue Nahrung erhalten. Die Inflationsrate lag im dritten Quartal über den Erwartungen. Angesichts der hohen Auslastung der Produktionskapazitäten und dem angespannten Arbeitsmarkt könnte das Stabilitätsziel der Notenbank gefährdet sein. Entscheidend für die weitere Entwicklung am Devisenmarkt sind jedoch die Zinsentscheide in den USA und in der Eurozone. Sollte die Fed ein Ende der Zinssenkungen signalisieren und die EZB ihre Erhöhungspolitik beenden, dann könnte dies den Aufwertungstrend des Euros beenden.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

Dienstag, 30. Oktober 2007

Dollar weiter im Ausverkauf

In den USA gibt es mal wieder eine Woche der Wahrheit. Im Mittelpunkt dürfte zwar die Fed-Sitzung am Mittwoch stehen, aber auch die BIP-Daten, der ISM-Index und die Arbeitsmarktdaten könnten für Furore sorgen. Obwohl heftige Marktreaktionen nicht ausgeschlossen sind, dürfte jedoch auch danach kaum mehr Klarheit über die Auswirkungen der Immobilienkrise herrschen. Denn die Zahlen sind rückwärts gerichtet. Nach vorne blickend stimmt es bedenklich, dass nach einer Umfrage von Bloomberg zwei Drittel der Amerikaner 2008 eine Rezession erwarten. Ob das zutrifft oder nicht, ist sogar zweitrangig. Der Pessimismus lässt einen Rückgang der Konsumnachfrage befürchten und könnte damit quasi zur „self-fulfilling prophecy“ werden. Der überraschend starke Rückgang des Konsumklimaindex der Uni Michigan von 82,0 auf 80,9 Punkte in der zweiten Oktoberhälfte scheint dies zu bestätigen. Insbesondere die Erwartungskomponente fiel deutlich.

US-Banken reagieren mit Entlassungen

Dazu passt es, dass die amerikanischen Investmentbanken nicht nur immer neue Milliardenverluste bekannt geben, sondern auch ihre Reaktion darauf: Nämlich Entlassungen. Der Dollar steht jedoch derzeit weniger wegen dieser Eintrübung der Konjunkturaussichten unter Verkaufsdruck, sondern aufgrund der Erwartung einer weiteren Zinssenkung durch die Fed um 25 Basispunkte. Wie allein die US-Notenbank mit ihrer Zinssenkungspolitik inzwischen ist, zeigte am Freitag Mexiko: Überraschend erhöhte die Bank of Mexiko den Leitzins von 7,25 auf 7,50 Prozent, obwohl die mexikanische Wirtschaft unter einer Wachstumsabschwächung in den USA leiden dürfte.

Rand unter Aufwärtsdruck

Die südafrikanische Notenbank hat ihre Entschlossenheit bekundet, mit weiteren Zinserhöhungen der Inflationsgefahr entgegenzuwirken. Das gab dem Rand Auftrieb. USD/ZAR fiel auf den tiefsten Stand seit Mai 2006 und EUR/ZAR hat die charttechnische Unterstützung bei 9,40 ZAR unterschritten. Der Aufwertungsdruck dürfte anhalten.

Zinserhöhung in Australien?

In Australien haben die Spekulationen über eine Zinserhöhung am 7. November neue Nahrung erhalten. Die Inflationsrate lag im dritten Quartal über den Erwartungen. Angesichts der hohen Auslastung der Produktionskapazitäten und dem angespannten Arbeitsmarkt könnte das Stabilitätsziel der Notenbank gefährdet sein. Der Austral-Dollar erhielt dadurch vor allem gegenüber dem US-Dollar weiteren Auftrieb und stieg auf ein neues Hoch. EUR/AUD konnte sich dagegen bislang oberhalb der Unterstützung bei 1,5650 AUD behaupten.

Die neuseeländischen Notenbanker dagegen ließen den Leitzins in der vergangenen Woche unverändert auf dem Rekordniveau von 8,25 Prozent. Die Betonung der nach wie vor bestehenden Inflationsgefahren im anschließenden Statement lässt keinen Zweifel daran, dass auf absehbare Zeit keine Zinssenkung zu erwarten ist.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DEVISEN/Abwartende Haltung vor Zinsbeschluss in den USA

FRANKFURT (Dow Jones)--Vor der Zinsentscheidung in den USA bewegen sich die großen Währungspaare am Dienstagmorgen in engen Bahnen. Der Euro ist zum Dollar knapp unter 1,44 USD gerutscht. Der Yen hat zu Euro und Dollar etwas zugelegt. Im asiatischen Handel heißt es, die japanische Währung profitiere leicht von der abnehmenden Risikoneigung von Investoren vor der Zinsentscheidung. Die Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve Bank ist zweitägig, die Zinsentscheidung wird am Mittwoch bekannt gegeben. Beobachter rechnen in der Mehrheit mit einer Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte auf 4,50%. Eine Zinssenkung um 50 Punkte oder ein unveränderter Zins von 4,75% werden von einigen Marktteilnehmern jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen.





Der Euro ist aus technischer Sicht bei 1,4375 USD unterstützt, während bei 1,4435 USD ein Widerstand liegt. Angesichts der US-Zinsentscheidung rücken Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA laut Händlern in den Hintergrund. Neben spanischen Inflationsdaten, deutschen Arbeitsmarktzahlen und italienischen Erzeugerpreisen steht in den USA der Index des Verbrauchervertrauens auf der Agenda. Hier wird ein leichter Rückgang erwartet. Bereits am Vormittag gibt die schwedische Reichsbank ihren Zinsbeschluss bekannt. Hiervon könnten für die Krone Impulse ausgehen. Im frühen Handel zeigt die Krone Schwäche gegen den Euro.

Die Feinunze Gold notiert am Morgen in London mit 783,70 USD nach einem Nachmittags-Fixing von 788,50 USD am Montag.

Montag, 29. Oktober 2007

Devisenanalyse (USDJPY)


Y115.10/30 - Stops
Y114.90/05 - Gemäßigte Offers
Y114.60 - Optionschein, Stops
Y114.47 - Preis (10:30 UTC)
Y114.32 - Tageshoch an der europäischen Devisenmarkt
Y114.25 - Ehmaliger Optionschein
Y114.00/113.90 - Nachfrage von Importeuren
Y113.80 - Hohe Nachfrage
Y113.70 - Stops
Y113.50 - Gemäßigte Nachfrage

Freitag, 26. Oktober 2007

Devisenanalyse (EUR/USD)


Devisenstrateg RBC Capital Markets stellt in seiner Analyse fest, lätzten Inflationsangaben bestätigt den Bestand der Tendenz für den Anstieg. Darum sind erwartet agressiven Tätigkeiten von der Seite von RBA, und Analysten prognosieren den Leitzinsanheben um 0.25 Basispunkte im Treffen vom 7.Nov und die analogische Leitzinsanhebung im ersten Quartal des kommenden Jahres. Die Bank achtet auf den weiteren Abstieg der amerikanischen Währung und aktiven Tätigkeiten der amerikanitschen Notenbank zur Abschwächung der Geld- und Finanzpolitik. Damit ist erwartet, der Dollar solle zu einigen wichtigen Währungen weiter fallen werden.

DEVISEN/Euro kratzt an neuem Rekordhoch zum Greenback

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat im Übergang vom asiatischen in den europäischen Währungshandel den Sprung auf ein neues Allzeithoch nur knapp verpasst. Im Tageshoch von 1,4340 USD hat die Gemeinschaftswährung am frühen Morgen einen neuen Rekordstand nur um 10 so genannte Pips - dies entspricht 0,1 US-Cent - und somit nur denkbar knapp verpasst. Aktuell handelt der Euro mit 1,4335 USD. "Der Antreiber für den Euro/Dollar ist der feste Euro/Yen", stellt ein Händler fest. Zur japanischen Währung ist der Euro auf in der Spitze fast 164 JPY gestiegen nach Kursen von 163,30 JPY im späten US-Geschäft am Donnerstag. Hier dürften Anleger wieder verstärkt auf Zinsdifferenzgeschäfte setzen.





Die Agenda der Konjunkturdaten ist zum Wochenausklang übersichtlich: Marktteilnehmer messen allenfalls der zweiten Veröffentlichung der Verbraucherstimmung der Universität Michigan im Oktober Potenzial zu, die Kurse zu bewegen. Erwartet wird ein zur ersten Publikation unveränderter Wert von 82,0. "Die spannende Frage ist, ob angesichts fehlender Impulse von der Konjunktur und des nahen Wochenendes noch einmal ein Ausbruch des Euro nach oben auf neue Höchststände gewagt wird", sagt der Händler. Aus technischer Sicht sei der Euro unverändert bei 1,4280 USD unterstützt, bei 1,44 USD liege ein Widerstand.

Die Feinunze Gold stieg im asiatischen Handel in Reaktion auf den neuen Rekordstand beim Ölpreis und die erwartete Zinssenkung der Fed auf neue 28-Jahres-Hochs und handelt aktuell in London mit 776,10 USD nach einem Fixing von 767,50 USD am Donnerstagnachmittag.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Euro: Zweifel an der Zinserhöhung

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone fiel im Oktober auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Der Indikator zeigte den vierten Monat in Folge einen Rückgang. Eigentlich sollte man diesem Indikator nicht allzu große Bedeutung zumessen und am Devisenmarkt sorgt seine Veröffentlichung in der Regel auch nicht für Kursbewegung. Doch diesmal ist das anders: Der Rückgang von 53,2 auf 51,5 Punkte im Oktober war deutlich und kam überraschend. Ursache ist ein Rückgang sowohl der Inlandsnachfrage als auch der Exporte. Die Zahlen legen nahe, dass es im vierten Quartal 2007 erstmals seit dem vierten Quartal 2004 bei der Industrieproduktion in der Eurozone wieder einen Rückgang im Quartalsvergleich geben könnte.

Gute Zeiten für Trader

Das dürfte Auswirkungen auf den geldpolitischen Kurs der EZB haben. Sowieso werden aufgrund des starken Euros die Stimmen immer lauter, die eine weniger restriktive Geldpolitik fordern. Drohen nun tatsächlich echte Gefahren für die Konjunktur, dann könnte die EZB ihre bisherige Linie ändern. Ein Beibehalten des aktuellen Zinsniveaus bis zum Jahresende ist nicht mehr ausgeschlossen. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass sich die EZB so schnell von ihrem Kurs abbringen lassen wird, aber bis zur nächsten Notenbanksitzungen am 8. November könnten entsprechende Spekulationen den Euro unter Druck setzen. Zuvor dürfte aber die Sitzung der US-Notenbank am 31. Oktober im Mittelpunkt stehen. Es sind unruhige Zeiten am Devisenmarkt zu erwarten. Das ist gut für Trader. Forex Daily informiert Sie wie immer zeitnah über konkrete Einstiegs- und Ausstiegssignale bei aussichtsreichen Trades.


EUR/USD (akt. Kurs: 1,4174)
Widerstände: 1,4220 1,4240 1,4280 1,4320
Unterstützungen: 1,4150 1,4080 1,3980 1,3910

USD/JPY (akt. Kurs: 114,32)
Widerstände: 115,50 116,00 116,60 117,40
Unterstützungen: 113,60 112,60 112,00 111,40

USD/CHF (akt. Kurs: 1,1746)
Widerstände: 117,70 1,1840 118,80 1,1910
Unterstützungen: 1,1740 1,1630 1,1580 1,1510

GBP/USD (akt. Kurs: 2,0492)
Widerstände: 2,0520 2,0560 2,0650
Unterstützungen: 2,0440 2,0380 2,0300 2,0260


Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DEVISEN/Vor ifo-Index kaum Bewegung

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat sich im frühen europäischen Handel zum Dollar kaum bewegt. Er wechselt mit 1,4262 USD den Besitzer und damit etwa auf dem Niveau vom späten US-Devisengeschäft. Auch Dollar/Yen und Euro/Yen bewegen sich in engen Spannen. "Für den Euro kann man eine leichte Aufwärtstendenz feststellen", sagt ein Händler. Die Volatilitäten seien in den vergangenen Tagen spürbar zurückgegangen. Um 10.00 Uhr wird der ifo-Geschäftsklimaindex im Oktober veröffentlicht, der dem Devisengeschäft Impulse verleihen könnte. Erwartet wird ein leichter Rückgang auf 103,7 Punkte von 104,2 im September.

Am Nachmittag stehen in den USA wöchentliche Arbeitsmarktzahlen, Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sowie Neubauverkäufe auf der Agenda. Zu Letzteren merkt allerdings Todd Elmer von der Citigroup an, dass Zahlen zu Hausverkäufen in den USA den Euro/Dollar in den vergangenen zwölf Monaten nur wenig bewegt hätten. Aus technischer Sicht ist der Euro laut einem Händler bei 1,4190 USD unterstützt, während bei 1,4280 USD der nächste Widerstand liege.

Die Feinunze Gold kostet im frühen Londoner Handel 764,30 USD nach einem Nachmittag-Fixing von 757,50 USD.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Devisenanalyse (USD/CHF)



USD/CHF haltet sich unterhalb Chf. 1.1782 auf, das der Bereich von 61.8% Fibonacci Retracement von Chf.1.1982. Das Momentum scheint neutral und das Währungspaar kann nicht aus der Spanne ausgehen, absteigend in der Spanne des abwärts laufenden langfristigen Kanals.

4: Chf1.1954 Oberlinie des abwärts laufenden Kanals vom Maximum in Juni
3: Chf1.1888/92 50% Fibonacci Retracement von Chf1.2152, vom Tageshoch 9.Okt.
2: Chf1.1824 76.4% Fibonacci Retracement von Chf1.2152
1: Chf1.1770/82 10-tägllicher Moving Average, 61.8% Fibonacci Retracement von Chf1.1892
- Chf1.1731 (14:03)
1: Chf1.1648 1% Unschlag des Moving Average
2: Chf1.1602 Tagestief vom 19.Okt.
3: Chf1.1506 Unterlinie des abwärts laufenden Kanals vom Maximum in Juni
4: Chf1.1484 Minimum von März.2005

Yen vor neuer Aufwertungsrunde?

Der Yen geriet gegenüber dem Dollar erneut unter Aufwertungsdruck. Dafür waren aber vor allem die Dollarschwäche und der Kursrückgang an den Börsen verantwortlich. Die Risikoaversion der Anleger ist nach der Veröffentlichung schwacher Unternehmenszahlen in den USA wieder deutlich gestiegen. Das war für viele Marktteilnehmer Anlass genug, Gewinne aus der Rallye der letzten Wochen mitzunehmen. Insbesondere werden risikoreiche Investments, z.B. Aktien aus diversen Emerging Markets, abgestoßen. Das erklärt auch die Aufwertung des Yens, denn die japanische Währung dient aufgrund des niedrigen Zinsniveaus als Kreditwährung für Investments in risikoreiche Aktien und in Hochzinswährungen. Überraschenderweise wirkte sich die deutliche Senkung der Wachstumsprognosen für Japan nicht negativ auf den Yenkurs aus. So reduzierte die Credit Suisse ihre Prognose für das BIP-Wachstum von 2,9 auf 1,7 Prozent im laufenden Fiskaljahr. Es wird befürchtet, dass eine sicherheitstechnische Verschärfung der Baugesetze zu einem Einbruch beim privaten Wohnungsbau führt.





Türkische Lira bald unter Druck

Die türkische Notenbank überraschte den Markt zum zweiten Mal mit einer unerwartet deutlichen Senkung des Leitzinses um 50 Basispunkte auf nun 16,75 Prozent. Der Rückgang der Inflation und die Stärke der Lira machten dies möglich. Das Tempo der geldpolitischen Lockerung ist aber auch zu kritisieren. Sollte die Lira unter Abwertungsdruck geraten, könnte die Notenbank aufgrund der wachsenden Inflationsgefahr zu einer Rolle rückwärts gezwungen werden. Der südafrikanische Notenbankpräsident kündigte demgegenüber eine Fortsetzung der Zinserhöhungspolitik an. Der Rand erhielt jedoch nur kurzfristig durch diese Meldung weiteren Auftrieb. Die Notenbanker in Brasilien machen sich aufgrund des starken Wachstums zunehmend Sorgen über eine mögliche Beschleunigung der Inflation. Sie senkten daher bei ihrer Sitzung in der letzten Woche den Leitzins entgegen den Erwartungen nicht. Bereits von einem Ende des zwei Jahre dauernden Zinssenkungszyklus zu sprechen, dürfte aber zu früh sein.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DEVISEN/Euro pendelt sich bei 1,4250 USD ein

FRANKFURT (Dow Jones)--Ungewöhnlich ruhig verläuft am Mittwochmorgen der Handel in den großen Währungspaaren. Bereits im späten US-Devisengeschäft pendelte sich der Euro zum Dollar um 1,4250 USD ein. Seitdem bewegt sich das Währungspaar in einer engen Spanne um diese Marke. "Es scheint als habe der Markt beim Euro/Dollar erst einmal eine angemessene Bewertung gefunden", vermutet ein Händler. Dies könne sich aber rasch ändern, wenn am Nachmittag die Zahlen zu Hausverkäufen im September veröffentlicht werden. Der Konsens von Volkswirten lautet auf einen Rückgang um 3,6% im Vergleich zum August. Damit würde sich der Rückgang etwas abschwächen, im August belief sich das Minus auf 4,3%.

"Die bisherigen Daten vom Immobilienmarkt für September waren schlecht und von den weiter zur Veröffentlichung anstehenden ist nichts Gutes zu erwarten", meint die österreichische Erste Bank in einem Ausblick auf die Zahlen. Allerdings seien die September-Daten zum Wohnungsmarkt verzerrt, da die Turbulenzen an den Finanzmärkten im August den Immobilienmarkt belastet haben dürften. Aus technischer Sicht sei der Euro bei 1,42 USD unterstützt, sagt ein Händler. Ein Widerstand liege bei 1,43 USD. Der Yen wertet unterdessen sowohl zum Euro als auch zum Dollar leicht auf.

Die Feinunze Gold ist mit 758,80 USD in den Londoner Handel gegangen nach einem Nachmittagfixing von 758,25 USD.

Montag, 22. Oktober 2007

Devisenanalyse (EURJPY)


Mit dem Yen geht die Korrektion danach weiter, dass im Lauf der Carry-Trade-Auslösung, die von der stufenartigen Erfüllung von Stops ausgelöst wird. EURJPY hat den Bereich von Y160.50 erreicht und hat sich zur Zeit auf Y162.19 und machte Versuche anzusteigen. Aber Dealer achten auf den Durchbruch unterhalb des 100-täglichen Moving Average, der ein negative Signal für die Bulle sein soll, und auf die Unruhe der Trader um den Bestand der Weltökonomie und der Ökonomie in den USA, den die schwache Finanzangaben von den amerikanischen Unternehmen
auslöst, und die Erwartung der schwachen Angaben im Hausmarkt. Dealer bemerken, dass EURJPY in diesen Geschäftsbedingungen unter Druck und weiter auf zu Y160.50 und Y160.05/00 absteigen solle.

EUR/USD bald bei 1,45 USD?

Die Aktienmärkte hatten die US-Hypothekenkrise schnell verdaut – so schien es zumindest. An der Wall Street wurden neue Höchststände markiert und auch die Aktienindizes in den meisten übrigen Ländern konnten die vorherigen Verluste mehr als wettmachen. Dem Vorsitzenden der US-Notenbank Ben Bernanke ging das offenbar zu schnell. Er warnte in der letzten Woche davor, dass sich der Einbruch am Immobilienmarkt auch 2008 negativ auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum in den USA auswirken wird. Zudem würde die Anspannung am Kreditmarkt nicht über Nacht verschwinden. Der IWF bestätigte dies indirekt, indem er die Prognose für das Wachstum der US-Wirtschaft im Jahr 2008 um fast einen ganzen Prozentpunkt auf 1,9 Prozent absenkte. Die zuletzt veröffentlichten Daten vom US-Immobilienmarkt für September zeigten jedenfalls keinerlei Anzeichen einer Stabilisierung, sondern unterboten die Prognosen der Analysten erneut deutlich.


Kreditkrise noch lange nicht ausgestanden

Die sinkenden Immobilienpreise führen zu einer Verschärfung der Hypothekenkrise. Der Finanzvorstand der Citigroup rechnet sogar mit einer Beschleunigung der Kreditausfälle. Bis zum Jahresende würde dies die Finanzbranche zunehmend in Bedrängnis bringen. Die größte US-Bank verbuchte im dritten Quartal im Zusammenhang mit der Kreditkrise die immense Summe von 6,5 Mrd. US-Dollar an Verlusten, Abschreibungen und Rückstellungen. Das waren 600 Mio. Dollar mehr als die Bank noch zwei Wochen vor der Veröffentlichung des Quartalsergebnisses geschätzt hatte. Eine bessere Bestätigung der Aussage des Finanzvorstands, dass sich die Lage weiter verschlechtert, konnte es nicht geben. Die Hypothekenkrise wird zweifellos ihre Spuren nicht nur in der Finanzbranche hinterlassen, sondern insgesamt auf Konsum und Wachstum drücken. Auch wenn dies viele Börsianer zu ignorieren scheinen. Der hohe Ölpreis belastet die Wirtschaft ebenfalls. Der US-Dollar befindet sich unter diesen Umständen weiterhin unter Abwertungsdruck, zumal die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung der US-Notenbank Ende Oktober nun gestiegen ist.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DEVISEN/Euro steigt auf Rekordhoch - G7-Treffen belastet Dollar

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat in der Nacht zum Montag ein neues Allzeithoch bei 1,4350 USD erreicht. Händler sprachen von Käufen kurzfristig orientierter, nicht-japanischer Anleger. Hintergrund seien anhaltende Sorgen um den Zustand der amerikanischen Konjunktur und erneute Spekulationen über eine Zinssenkung der Federal Reserve Bank im Oktober. Zudem hätten die Finanzminister auf dem G7-Treffen in Washington den schwachen Dollar-Wechselkurs nicht kommentiert. "Die G7-Finanzminister haben lediglich ihre Aussagen zum Wechselkurs-Regime in China bekräftigt", merkt die UBS an. Damit sei für weitere Kursverluste des Greenback grünes Licht gegeben worden. Die UBS hat das Kursziel für den Euro per Ende November auf 1,42 von 1,38 USD erhöht.

"Carry Trades sind zurück auf der Agenda", stellt Gabriel de Kock von der Citigroup nach dem G7-Treffen fest. Die Geldmärkte und die Bilanzen internationaler Banken seien nach wie vor "angespannt". Hoch verzinste Währungen wie der Australische und Neuseeländische Dollar und der südafrikanische Rand dürften von Zinsdifferenzgeschäften profitieren. Dies dürfte den Yen und den Schweizer Franken als niedrig verzinste Devisen tendenziell belasten. Der Euro ist laut der Metzler Bank aus technischer Sicht bei 1,4280 USD unterstützt. Bei 1,4350 und 1,44 USD lägen Widerstände.

Am Nachmittag dürften Investoren auf die Rede von Fed-Gouverneur Kroszner über die jüngsten Ereignisse an den Finanzmärkten schauen. Zudem wird der Chicago Fed National Activity Index im September veröffentlicht. "Auch auf die Unternehmensergebnisse in den USA wird sich der Blick richten", meint ein Händler. Mit American Express, Apple, Merck & Co sowie Texas Instruments stehen
wieder mehrere Blue-Chips auf der Agenda. "Schwache Gewinnausweise und zurückhaltende Ausblicke wären Wasser auf die Mühlen derer, die die US-Konjunktur schwächer erwarten", sagt der Händler. Dies könne auch den Dollar weiter abwerten lassen.

Die Feinunze Gold wird im frühen Londoner Handel mit 760,30 USD bezahlt nach einem Fixing am Freitagnachmittag von 763 USD.

Freitag, 19. Oktober 2007

Fundamentalanalyse (USD/JPY)


Y117.19 - Tageshoch im Mittwoch
Y116.80 - Mittelmenge von Offers
Y116.40/50 - Mittelmenge von Offers
Y116.20/31 - Technischer Bereich
Y115.90/00 - Mittelmenge von Offers
Y115.50/60 - Mitelmenge von Offers
Y115.54 - Preis (11:33 UTC)
Y114.85 - Kräftiger technischer Bereich und huetiger Hoch.
Y114.80 - Stops
Y114.70/65 - Kleine Menge von Bids
Y114.10/00 - Mittelmenge von Bids
Y113.42 - Techinischer Bereich

EUR/USD: Jetzt long gehen?



Nachdem es den Märkten einige Zeit erfolgreich gelang, die US-Hypothekenkrise zu verdrängen, ist sie nun ins Bewusstsein der Anleger zurückgekehrt. Erst warnte der Finanzvorstand der Citibank vor weiteren Belastungen, die auf die Kreditinstitute zukommen werden, dann sprach auch der Vorsitzende der US-Notenbank Ben Bernanke von lang anhaltenden Auswirkungen der Immobilienkrise auf die Konjunktur. Und die Immobilienkrise ist noch längst nicht vorbei. Der Stimmungsindikator des US-amerikanischen Bauunternehmerverbands NAHB ist im Oktober auf den tiefsten Stand seit seiner Berechnung gesunken. Die Vereinigung der amerikanischen Hypothekeninstitute MBA erwartet, dass der Umfang der neuen Hypothekenkredite 2007 auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2000 und damit auf das Niveau vor dem Immobilienboom zurückfällt.

Neue Abwertungsrunde beim Dollar?
Der US-Dollar geriet durch diese negativen Aussichten bislang jedoch kaum unter neuen Verkaufsdruck. Das liegt vor allem daran, dass die veröffentlichten US-Konjunkturdaten aus anderen Bereichen als dem Immobilienmarkt im Großen und Ganzen robust ausfielen. Eine weitere Zinssenkung durch die US-Notenbank ist damit alles andere als sicher. Sollten aber die nächsten US-Konjunkturdaten die Erwartungen enttäuschen und eventuell auch der Aktienmarkt aufgrund schwacher Quartalszahlen der Unternehmen erneut unter Druck geraten, könnte eine neue Abwertungsrunde beim Dollar eingeläutet werden.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DEVISEN/Euro steigt auf neues Allzeithoch bei 1,4320 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Vor Beginn des Treffens der Finanzminister der G7-Staaten in Washington zeigt der Euro unverändert Stärke zum Dollar und markiert am Freitagmorgen ein neues Allzeithoch bei 1,4320 USD. Der Greenback büßt auch zum Yen weiter an Boden ein, er hat auf 114,97 JPY abgewertet nach Kursen um 115,66 JPY im späten US-Devisengeschäft. Nachgegeben hat auch der Euro zum Yen, das Paar handelt bei 164,47 JPY nach 165,23 JPY. Angesichts der Ungewissheit über den Ausgang des G7-Treffens lösten Anleger Zinsdifferenzgeschäfte auf, wovon der Yen profitiere, heißt es im Handel. Der japanische Finanzminister Fukushiro Nukaga hat am Morgen verlauten lassen, die G7 werde aller Voraussicht nach auch die Wechselkurse thematisieren.

Im Devisen-Optionsmarkt ist unterdessen von steigenden Volatilitäten die Rede. "Gerüchte und Spekulationen im Vorfeld des G7-Treffens wären überhaupt keine Überraschung", stellt ein Händler fest. Es könne also in den Währungspaaren im Verlauf des Tages zu heftigen Kursausschlägen kommen. Konjunkturdaten dürften in den Hintergrund treten. Möglicherweise bewege das britische Bruttoinlandprodukt im dritten Quartal das Pfund Sterling. Erwartet wird ein Anstieg um 0,7% im Vergleich zum zweiten Quartal bzw um 3,1% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Am Nachmittag lädt die US-Notenbank zu einer Konferenz mit dem Chairman Ben Bernanke und dem Fed-Gouverner Fred Poole.

"Es bleibt beim Aufwärtstrend und den weiterhin freundlichen Aussichten für den Euro", meint Jürgen Meyer, technischer Analyst der Landesbank Baden-Württemberg. Über 1,4320 USD erschließe sich Aufwärtspotenzuial bis zu 1,44 USD. Scheitere der Euro jedoch an diesem Widerstand, könne er bis 1,4190 USD korrigieren.

Angesichts der Dollar-Schwäche hat das Gold die Preis-Rally fortgesetzt. Die Feinunze Gold handelt aktuell in London mit 769,20 USD nach 764,15 USD zum Fixing am Donnerstagnachmittag.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Devisenanalye (EURUSD)

Das Währungspaar notierte einen neune historischen Maximum im Bereich von $1.3408 und stieß auf den Widerstand als 1% Umschlag des Moving Average, aber ein weiter Anstieg des Euro ist im Sicht. Tagesindikatoren bleiben positiv für die Bulle-Tendenz, die sich weit unter der Überkaufszone aufhaltet.

4: $1.4586 Maximum vom Jahre 1992
3: $1.4536 Äquivalent der D-Mark 1.3455
2: $1.4381 50% Projektion von $1.3553 - $1.4283
1: $1.4311 1% Umschlag des Moving Average
- $1.4292 (EUR/USD: 15:10 UTC)
1: $1.4242 Tageshoch vom 15.Okt.
2: $1.4190 Unterstützungslinie vom 9.Okt.
3: $1.4146/52 21-täglicher Moving Average
4: $1.4126 50% Fibonecci Retracement von $1.4016 - $1.4242

USD sinkt weiter nach Arbeitsmarkt-Angaben


Die amerikanische Währung fällt weiter nach der Veröffentlichung von den Arbeitsmarktangaben. Die Anträge für Erwerbslosenunterstützung sind um 28 000 zu 337 000 heftig aufgewachsen, gleichzeitig der Markt hat nur + 4 000 Anträge erwartet. EUR/USD hat die Options-Schein im Bereich von $1.4300 überwunden und notierte eine neuen historischen Hoch im Bereich von $1.4308, aber es gelang dem Euro nicht, trotz den Stops um $1.4305/10 eine Bulle-Tendenz weiter zu fürhen. Zur Zeit hält das Währungspaar sich um $1.4292 auf und ist weiter gefragt. Dabei, wie bemerkt der Devisenstrateg von Royal Bank of Scotland, war die Überwindung oberhalb der Widerstandslinie von $1.4240/80 ein positive Signal und als eine Potenzial für den Anstieg zum historischen Maximum des 1992 Jahres von $1.4585. Dealer berichten, die Vorschläge liegen um $1.4220, aber Nachfrage bleiben um $1.4220.

Chart vom Handelsterminal "NetTradeX"
Indikatoren:
Bollinger Bänder
7-täglicher Moving Average (grün)
30-täglicher Moving Average (blau)
Stochastic (untern)



DEVISEN/Euro notiert wieder über 1,42 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro notiert beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Donnerstag wieder über der Marke von 1,42 USD und damit nicht mehr allzu weit entfernt vom bisherigen Allzeithoch bei 1,4283 USD. In einer verspäteten Reaktion zeigt sich der Greenback damit doch von den schwachen US-Immobiliendaten vom Vortag beeinflusst. Vor allem der Einbruch der Baubeginne im September um 10,2% sowie bei den Baugenehmigungen um 7,3% habe neue Sorgen über den Zustand der US-Wirtschaft ausgelöst. Zugleich fielen die US-Verbraucherpreise mit plus 0,2% in der Kernrate im Rahmen der Erwartung aus. Damit hat die Federal Reserve vermutlich noch Spielraum für weitere Zinssenkungen zur Stützung der US-Wirtschaft. Zuletzt hatten sowohl US-Finanzminister Paulson als auch Fed-Chairman Ben Bernanke vor negativen Folgen der Immobilienkrise für die Wirtschaft gewarnt.

Die Meinungen unter Beobachtern gehen auseinander, ob die US-Notenbank noch auf ihrer Oktober-Sitzung oder erst zu einem späteren Zeitpunkt die Leitzinsen noch einmal senken wird. Andere Beobachter schließen es allerdings auch nicht aus, dass es zu keinen Zinssenkungen mehr kommen wird. Am Berichtstag werden einmal mehr Konjunkturdaten aus den USA im Fokus stehen. Den Auftakt bilden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. In der Folge wird der Index der Frühindikatoren September sowie der Philadelphia-Fed-Index Oktober veröffentlicht. Händler rechnen allerdings weitestgehend mit Zurückhaltung der Investoren. Vor dem G7-Treffen am Wochenende dürften die meisten Anleger vor einem größeren Positionsaufbau absehen. Es ist davon auszugehen, dass die Dollar-Schwäche ein Hauptthema des Treffens sei wird.

Technische Analysten sehen den Euro um 1,4190 USD gut unterstützt. Nach oben könnte es schnell um das Allzeithoch bei 1,4283 USD gehen. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 759,50 USD nach einem Londoner Nachmittagfixing mit 762,50 USD.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Devisenanalyse (EUR/JPY)

EUR/JPY ist oberhalb der Linie der zweimonatlichen aufwärts laufenden Trend im Bereich von Y165.08 übergegangen und befindet sich den Tagesindikatoren zufolge in der Überkaufszone. Das kann die weitere Korrektionsrisiko bezeichnet werden. Der Durchbruch unterhalb des 21-täglichen Moving Average im Bereich von Y164.35 wird die Bär-Tendenz unterstützen und den Weg zum Oktobers Monattief und zum 100-täglichen Moving Average öffnen

4: Y168.00 100% Projektion von Y155.20 - Y162.50
3: Y167.62 Tageshoch vom 11.Okt.
2: Y166.29 5-täglicher Moving Average
1: Y165.96 Tenkan-Linie beim Ichimoku
- Y165.52
1: Y164.35 21-täglicher Moving Average
2: Y164.16 Tagestief vom 9.Okt.
3: Y163.60 Tagestief vom 2.Okt.
4: Y163.00 100-täglicher Moving Average

DEVISEN/Euro wenig verändert zum Dollar - US-Daten im Fokus

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro präsentiert sich beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Mittwochmorgen nur wenig verändert zum Dollar. Am Berichtstag dürften einmal mehr US-Konjunkturdaten am Nachmittag im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Auf besondere Beachtung dürfte dabei die Bekanntgabe der Verbraucherpreise für September stehen. Marktteilnehmer
erhoffen sich hiervon Hinweise, wie viel Spielraum die Federal Reserve bei möglichen zukünftigen Leitzinssenkungen hat. Derweil spielen derzeit unterschiedliche Einflussfaktoren eine Rolle am Devisenmarkt. Während die wieder verstärkt zu beobachtende Tendenz der Investoren zu Risikoaversion grundsätzlich zumindest kurzfristig stützend für den Greenback sein sollte, sei der anhaltende Ölpreisanstieg Dollar-negativ zu sehen, äußert sich die UBS.

Am Vortag ist es besonders im Yen zu Carry-Trade-Auflösungen gekommen, die die japanische Währung gegen Dollar als auch Euro hat ansteigen lassen. Auch geriet der Euro in der Folge gegen die US-Währungen etwas unter Abgabedruck. Daneben steht am Berichtstag die Veröffentlichung der Baubeginne September sowie des Beige Book an. Am Vortag ist das Vertrauen der US-Bauunternehmen
einer Umfrage zufolge auf ein Rekordtief gefallen. Wie die National Association of Home Builders (NAHB) am Dienstag berichtete, sank ihr Index für die Verkaufsaktivitäten von neuen Einfamilienhäuser auf 18 von 20 im September. Damit wurde der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Januar 1985 verzeichnet.

Die nächsten Unterstützungen für den Euro liegen bei 1,4150 USD sowie 1,4100 USD und 1,4050 USD. Nach oben liegt eine Marke bei 1,4225. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 758,10 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 756,75 USD.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Devisenanalyse (EUR/USD)

Bär-Tendenzen im EURUSD sind auf der Korrektionslinie von $1.4013 nicht gestoppt und versuchten eine Abwärtstendenz von $1.4282 zu formieren. Das wird durch den Bruch des Breiches von $1.4156 bezeichnet. Diesen Durchbruch schätzen wir keine technische Signale, aber nehmen das in Aufmerksamkeit. Die technische Potential oberhalb des Korrektionsbereiches verbreitet sich bis zu $1.4000. Zwischen diesr Figur und dem heutigen Tagestief von $1.4142 bemerken wir nächste Unterstützungsbereiche: $1.4125/15 und $1.4077/65. In diesem Moment haben Anhänger der Bär-Tendenzen die Korrektionsbewegung fortgesetzt, während Anhänger der Bull-Tendenzen aufwärts laufenden Währungsbewegungen von $1.4013 versucht haben.

Widerstände: 1.4190, 1.4240, 1.4265, 1.4290/1.4300, 1.4360, 1.4395, 1.4430, 1.4465, 1.4500/15, 1.4585, 1.4725.
Gegenwärtiger Preis - 1.4167, 17:48 мск.
Unterstützungen: 1.4145, 1.4125, 1.4100, 1.4075, 1.4015, 1.3980, 1.3960, 1.3930, 1.3895, 1.3830, 1.3800, 1.3775.

DEVISEN/Ruhiger Auftakt - Euro knapp über 1,42 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Ruhe herrscht am Dienstagmorgen im Übergang vom asiatischen in den europäischen Devisenhandel. Die Kursbewegungen der großen Währungspaare halten sich in engen Grenzen. Der Euro wird um 7.30 Uhr mit 1,4209 USD bezahlt. Er hat im Vergleich zum späten US-Geschäft leicht nachgegeben. Unterdessen hat der Yen sowohl zum Dollar als auch zum Euro leicht zugelegt. Ein Händler spricht von Gewinnmitnahmen vor allem im Euro/Yen nach dem starken Anstieg der vergangenen Woche. Der ZEW-Indikator, der als Vorläufer für den ifo-Index gilt, könnte im Verlauf des Vormittags die Währungspaare bewegen, heißt es im Handel.

Daneben stehen das Pfund Sterling und der kanadische Dollar im Blick. In Großbritannien werden am Vormittag Verbraucherpreise für September veröffentlicht, und die Bank of Canada entscheidet am Nachmittag über die Leitzinsen. In den USA liegt der Fokus auf dem Saldo der Wertpapierkäufe und -verkäufe ausländischer Investoren im August sowie auf der Industrieproduktion für den September. Aus technischer Sicht ist der Euro zum Dollar bei 1,4170 USD unterstützt, während er bei 1,4240 USD auf Widerstand trifft.

Die Feinunze Gold wird im frühen Londoner Handel mit 761,30 USD bezahlt nach 758,85 USD zum Nachmittag-Fixing am Montag.

Montag, 15. Oktober 2007

Devisenanalyse (EUR/USD)

Nach wie vor kann man denken, dass das Währungspaar mit seiner abwärts laufenden Bewegung von $1.4240 zu $1.4151 die völlige Korrektion vom Anstieg des Preises von $1.423 zu $1.4240 bezeichnete. Zur Zeit versuchen die "Bullen" die weitere anwärts laufende Bewegung von $1.4013 zu $1.4151, aber die "Bären" versuchen die Korrektion hartnäckig weiterführen. Die Kämpfe dieser "Tieren" wurde in diesem Moment mit dem Versuchen zur Testierung des Bereiches von $1.4240 beendet, als der Preis den Tageshoch von $1.4243 erreicht hat. Aber der überzeugende Durchbruch oberhalb $1.4240 hat den Bären den Mut nicht genommen, denn im Bereich von $1.4282 befindet sich das historische Maximum. Trader sollen alle Mühe geben, um diesen Bereich überzuwinden.

Widerstände: 1.4240, 1.4265, 1.4290/1.4300, 1.4360, 1.4395, 1.4430, 1.4465, 1.4500/15, 1.4585, 1.4725.
Aktueller Preis - 1.4215 (14:34 UTC)
Unterstützungen: 1.4200, 1.4155, 1.4130, 1.4100, 1.4075, 1.4015, 1.3990, 1.3960, 1.3930, 1.3895, 1.3830, 1.3800, 1.3775.

DEVISEN/Euro startet wenig verändert zum Dollar

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Montag wenig verändert in die neue Handelswoche gestartet. Die insgesamt recht positiv ausgefallenen US-Konjunkturdaten am Freitag konnten den Greenback nur kurzfristig entlasten. Das Sentiment für den Dollar sei einfach zu schlecht, als das es durch einige bessere Konjunkturdaten revidiert werde, heißt es im Handel. Daneben heißt es,
dass immer wieder Zentralbanken, die ihre Reserven stärker diversifizieren wollten, bei Euro-Schwäche als Käufer aufträten. Am Berichtstag dürfte das Geschäft eher ruhig verlaufen. Auf größere Aufmerksamkeit dürfte lediglich am Nachmittag die Bekanntgabe des Empire State Manufacturing Index für den Monat Oktober stoßen.

Am Freitag fielen die Einzelhandelsumsätze etwas über den Erwartungen aus und dämpften damit die Befürchtungen eines stärkeren Einbruchs der Konsumlaune der US-Verbraucher. Inflationsängste wurden durch die niedriger als erwartet ausgefallene Kernrate der Erzeugerpreise etwas gedämpft. Das Thema hoher Ölpreis und die damit verbundenen Gefahren bleiben aber aktuell, wie auch die klar über den Prognosen liegende Headline der Erzeugerpreise gezeigt habe. Auf die aktuelle Geldpolitik der US-Notenbank dürften die Daten jedoch kaum einen Einfluss haben, da derzeit die Abwärtsrisiken für die Konjunktur, die aus den Finanzmarktturbulenzen resultieren könnten, das Denken und Handeln der Fed dominierten, meint ein Volkswirt.

Aus technischer Sicht würde laut LBBW nur ein Bruch der 1,4205 USD die direkte Rückkehr des Aufwärtstrends signalisieren und einen Anstieg Richtung 1,4250 USD gefolgt von 1,4320 USD ins Spiel bringen. Auf der anderen Seite wäre ein Stundenschluss unter 1,4100 USD ein negatives Signal für eine mögliche Korrektur zurück zur 1,4050/20er Zone. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 753,30 USD nach einem Nachmittags-Fixing am Freitag bei 749,50 EUR.

Freitag, 12. Oktober 2007

Devisenanalyse (EUR/USD)

Der Abstieg vom gestrigen Maximum von $1.4240 bis zum heutigen Mittelmaximum von $1.4156 kann als der Versuch des Währungspaar zum Abstiegskorrektion bezeichnet. Zur Zeit versucht der "Bär" den Kurs von der Anstiegstendenz zur abwärts laufenden Korrektionstendenz verändern. Im Fall der Erfolgreichen Entwicklung des letzten Models soll der EUR/USD vom Tagestief von $14.156 eine zweite Korrektionsmodel formieren. Forexhändler sollen nach dem Bereich suche, wo die Korrektion endgültig beendet werden muß.

Widerstände: 1.4215, 1.4240, 1.4290/1.4300, 1.4360, 1.4395, 1.4430, 1.4465, 1.4500/15, 1.4585, 1.4725.
Preis (14:55 UTC) - 1.4174
Unterstützungen: 1.4155, 1.4130, 1.4100, 1.4075, 1.4015, 1.3990, 1.3960, 1.3930, 1.3895, 1.3830, 1.3800, 1.3775.



DEVISEN/Euro konsolidiert unter 1,42 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Freitagmorgen im Übergang vom asiatischen in den europäischen Devisenhandel etwas von seiner Stärke zu Dollar und Yen eingebüßt. Um 7.33 Uhr MESZ wechselt der Euro mit 1,4185 USD den Besitzer. Zum Yen handelt die Gemeinschaftswährung mit 166,31 JPY. "Gewinnmitnahmen nach zwei starken Tagen" macht ein Händler für die Konsolidierung des Euro verantwortlich. Unterdessen handelt der Greenback zum Yen kaum verändert bei 117,21 USD. Der vermutlich wichtigste Impulsgeber seien die Einzelhandelsumsätze in den USA im September. Sie werden am Nachmittag veröffentlicht und dürften laut Volkswirten im Vergleich zum August um 0,4% gestiegen sein. "Nach der Stagnation der Einzelhandelsumsätze im August dürften sie sich im September wieder gut erholt haben", prognostiziert Stephen Halmarick von der Citigroup.

Des Weiteren werden in den USA Erzeugerpreise, Lagerbestände und der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan veröffentlicht. "Nach der kräftigen Erholung an den US-Aktienmärkten dürfte sich die Stimmung der Konsumenten aufgehellt haben", merkt Halmarick zum Uni-Michigan-Index an. Die Konsensprognose lautet auf einen Anstieg im Oktober auf 84,2 Punkte von 83,4 im September. Aus technischer Sicht ist das Allzeithoch des Euro bei 1,4283 USD unverändert die nächste Zielmarke auf dem Weg nach oben, ergänzt ein Analyst. Unterstützt sei der Euro bei 1,4140 USD.

Die Feinunze Gold wird im frühen Londoner Handel mit 746,90 USD bezahlt nach 749,00 USD zum Nachmittag-Fixing am Donnerstag.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

DEVISEN/Euro auf hohem Niveau seitwärts

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro tendiert am Donnerstagmorgen auf hohem Niveau seitwärts. Dies dürfte sich zunächst so fortsetzen, bevor am Nachmittag die US-Import- und Exportpreise für September sowie die US-Handelsbilanz für August berichtet werden. Weiter belastend für den Dollar sei die Befürchtung einer wirtschaftlichen Abschwächung in den USA, die durch die schwachen Quartalszahlen einiger US-Unternehmen gefördert werde, so Marktteilnehmer.

Der Aufbau von Zinsdifferenzgeschäften (Carry Trades) habe sich etwas abgeschwächt. Diverse Gewinnwarnungen in den USA hätten die Risikolust der Marktteilnehmer gedämpft. Die Leitzinsen in Japan wurden unterdessen wie erwartet bestätigt, so dass hiervon keine stärkeren Impulse ausgehen dürften. Unterstützt sei der Euro bei 1,4015 USD, schreiben die Experten der DZ Bank. "Kann diese Marke keinen ausreichenden Halt bieten, gerät die psychologisch wichtige Marke von 1,40 USD ins Visier." Nach oben hin machen Marktteilnehmer bei 1,4179 USD einen ersten Widerstand aus.

Die Feinunze Gold liegt derzeit bei 744 USD. Sie wurde am Donnerstagnachmittag in London mit 741,25 USD notiert nach einem Vormittagsfixing mit 740,50 USD.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Devisenanalyse *EUR/USD)

Der Durchbruch oberhalb der 8-täglichen Widerstandslinie unterstützt die weitere aufwärts-laufende Bewegung. Dabei bleiben die Stundenindikatoren auf dem höheren Bereich. Aber der Tagesstochastik gibt das Signal für den Verkauf, und die Bär-Divergenz signalisiert, der Wiederaufbau des Abstiegs könne sich nicht ergeben. Der Durchbruch oberhalb $1.3157 verbessert die Perspektive der europäischen Gemeinwärhung.





3. $1.4190/00 - Mittelmaß von Offers
2. $1.4157 - Technischer Bereich
1. $1.4150 - Muittelmaß von Offers
- $1.4144 (EUR/USD)
1. $1.4010/00 - Interesse für den Kauf
2. $1.4094 - Tagestief in Asia
3. $1.4050 - Stops
4. $1.4015/00 - Kräftige Nachfrage, Gerüchten zufolge von der Seite europäischen und asiatischen offiziellen Personen
5. $1.3985/70 - Kleine Bids
6. $1.3950 - Mittelmaß von Nachfragen und Stops

Dienstag, 9. Oktober 2007

Devisenanalyse (USD/CHF)

Der Schluß des Devisenmarktes im Bereich oberhalb des 21-täglichen Moving Average im Montag zusammen mit weiterer aufwärts-laufenden Bewegung bezeichnet die Möglichkeit zur weiteren Anstieg des Währngspaares. Die Schluß im Bereich oberhalb 50% Fibonnaci Retracement von der abwärts-laufenden Bewegung verstärkt die Bulle-Position.

4: Chf1.1950 61.8% Fibonacci Retracement von Chf1.2152 - Chf1.1624
3: Chf1.1933 55-täglicher Moving Average
2: Chf1.1922 Tagenhoch vom 14.Sep.
1: Chf1.1888 50% Fibonacci Retracment von Chf1.2152 - Chf1.1624
- Chfl 1861 (USD/CHF: 14:59 UTC)
1: Chf1.1813 5-täglicher Moving Average
2: Chf1.1783 10-täglicher Moving Average
3: Chf1.1640 1% Umschlag des Moving Average
4: Chf1.1624 Tagestief vom 28.Sep

DEVISEN/Euro handelt um das Niveau von 1,40 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Montagmorgen handelt der Euro nur noch knapp überhalb des psychologisch wichtigen Niveaus von 1,40 zum Dollar. Das Sentiment für den Greenback habe sich im Zuge der guten US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag verbessert, heißt es im Handel. Nicht nur sei die Gefahr eines Abgleiten der US-Wirtschaft in eine Rezession zurückgegangen, zugleich könnte auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Leitzinsen weniger stark senken als zuletzt erwartet. Dadurch würde auch die Zinsdifferenz zwischen Dollar- und Euroraum größer bleiben. Laut Goldman Sachs hat sich die Zinserwartung in den USA zuletzt deutlich bewegt, während diese in Euroland praktisch unverändert sei.

Zwar geht die Investmentbank weiter von einer Zinssenkung durch die Fed Ende Oktober aus. Zugleich räumt Devisen-Analyst Jens Nordvig ein, dass die jüngsten Arbeitsmarkten und möglicherweise die Einzelhandelsumsatzzahlen am kommenden Freitag dieses Szenario in Frage stellen könnten. Nach dem feiertagsbedingten Geschäft am Vortag dürfte sich der Handel am Berichtstag wieder etwas beleben. Allerdings ist der Terminkalender abgesehen von einer Rede von Jean-Claude Trichet in Brüssel weiterhin nur dürftig gefüllt. Am Abend könnte die Veröffentlichung des Fed-Protokolls der Sitzung vom 18. September auf größere Aufmerksamkeit seitens der Investoren sorgen.

Die nächste Unterstützung für den Euro liegt bei 1,40 EUR. Sollte diese Marke durchbrochen werden, könnte sich der Abgabedruck auf die Einheitswährung weiter verschärfen und diese zunächst Richtung 1,3980/50 USD treiben. Nach oben liegen Widerstände bei 1,4050 USD und 1,4080 USD. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 731,10 USD nach einem Nachmittagsfixing in London mit 733,75 USD.

... Europa New York Europa
... (7.23) (Späthandel) (17.15)
EUR/USD 1,4021 -1,4049 - 1,4064
USD/JPY 117,19 - 117,38 - 117,55
EUR/JPY 164,36 - 164,85 - 165,32
EUR/GBP 0,6896 - ... - 0,6903
EUR/CHF 1,6654 - ... - 1,6659

Montag, 8. Oktober 2007

DEVISEN/Euro startet wenig verändert in die neue Woche

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Montag wenig verändert in die neue Berichtswoche gestartet. Die Bekanntgabe der deutlich über den Erwartungen ausgefallenen Arbeitsmarktdaten am Freitag konnte den Greenback nur kurzzeitig deutlicher nach oben treiben. Die Euro-Schwäche sei von einigen Investoren als Kaufgelegenheit genutzt worden. Offenbar werde die Einheitswährung dem
Greenback weiterhin vorgezogen. Sollte sich der zuletzt wieder verbesserte Nachrichtenfluss zur US-Wirtschaft fortsetzen, sei allerdings eine längere Korrektur des Euro gegen den Greenback nicht auszuschließen. Denn damit würde die Wahrscheinlichkeit sinken, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abgleitet, was die Federal Reserve zu weiteren Leitzinssenkungen veranlassen würde.

Derweil steht der Yen weiter unter Abgabedruck gegenüber Dollar und Euro. Mit dem verbesserten Sentiment an den weltweiten Finanzmärkten sei auch die Risikobereitschaft der Anleger wieder gestiegen, heißt es. Der Handel dürfte eher ruhig verlaufen. Einerseits stehen keine wichtigen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, andererseits ist sowohl in Japan als auch in den USA Feiertag. Die nächsten Unterstützungen für den Euro liegen bei 1,4050 und 1,40 USD. Widerstände liegen bei 1,4150 USD und 1,4250 USD. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 741,20 USD nach einem Freitagnachmittags-Fixing bei 737,90 USD.



Europa New York Europa
(7.44) (Fr., Späthandel) (Fr, 17.00)

EUR/USD 1,4135 1,4139 1,4117
USD/JPY 117,11 116,90 116,56
EUR/JPY 165,51 165,31 164,56
EUR/GBP 0,6926 0,6933
EUR/CHF 1,6648 1,6626

Freitag, 5. Oktober 2007

DEVISEN/Euro unverändert - US-Arbeitsdaten im Fokus

FRANKFURT (Dow Jones)--Kaum verändert ist der Euro am Freitagmorgen in den europäischen Handel gestartet. Nach der volatilen Sitzung vom Vortag zeigt sich die Gemeinschaftswährung stabilisiert über der Marke von 1,41 USD. Aktuell notiert der Euro bei 1,4130 USD. Der überraschende Verzicht von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet auf ein Schlüsselwort hatte am Vortag kräftige Abgaben im
Euro ausgelöst. Trichet hatte zum ersten Mal im aktuellen Zinserhöhungszyklus nicht auf eine "akkommodierende" Geldpolitik hingewiesen. Marktteilnehmer interpretierten dies umgehend als Zeichen, dass es keine unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung geben werde. Damit würde die Zinsdifferenz nicht mehr einhellig für den Euro sprechen.

"In diesem Zusammenhang ist jetzt wichtig, wie die US-Zinsaussichten sind", sagt ein Händler. Daher sei der US-Arbeitsmarktbericht am Freitagnachmittag von entscheidender Bedeutung. Sollte er stärker als bislang erwartet ausfallen, würden Zinssenkungen im Dollar-Raum unwahrscheinlicher. Der Dollar dürfte dann gegen alle Haupthandelswährungen Stärke entwickeln.

Bei den monatlichen US-Arbeitsmarktdaten rechnen Volkswirte nach dem unerwarteten Rückgang im August wieder mit einem Anstieg. Die von Dow Jones Newswires befragten Bankvolkswirte rechnen mit einem Stellenzuwachs außerhalb der Landwirtschaft um 110.000 gegenüber dem Vormonat, nachdem die Zahl im August überraschend um 4.000 gefallen war und darüber hinaus der Stellenzuwachs der vergangenen zwei Monate nach unten revidiert wurde. Dies war der erste Beschäftigungsrückgang seit vier Jahren.

Die in einer separaten Umfrage ermittelte Arbeitslosenquote wird im September im Konsens bei 4,7% gesehen, nachdem im Vormonat noch 4,6% ausgewiesen wurde. Bei den Stundenlöhnen, deren Entwicklung für den weiteren Verlauf der Inflation von Bedeutung ist, rechnen die Experten mit einem gegenüber August unveränderten Anstieg um 0,3%. Damit würde die Steigerung im Vergleich zum
Vorjahr bei etwas unter 4% liegen. Die September-Daten werden am Freitag um 14. 30 Uhr MESZ vom US-Arbeitsministerium veröffentlicht.

Technische Analysten sehen den Euro mit einem kleinen Doppeltief zwischen 1,4080 und 1,4050 USD. Damit sei die Chance auf eine Euro-Bodenbildung vorhanden. Widerstände lägen nun bei 1,4180 USD und knapp 1,43 USD.

Die Feinunze Gold geht am Freitagmorgen mit 736,60 USD deutlich höher um nach einem Nachmittag-Fixing in London von 725,50 USD.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

DEVISEN/Gewinnmitnahmen - Euro fällt unter 1,41 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Donnerstag unterhalb der Marke von 1,41 USD in den europäisch dominierten Handel gestartet. Als Grund für die Euro-Schwäche werden Gewinnmitnahmen und die Charttechnik im Handel genannt. Charttechnisch ist das Währungspaar Euro/Dollar aus der zuletzt ausgebildeten Handelsspanne von 1,4160 bis 1,4250 USD herausgefallen. Die nächste wichtige Unterstützung wird bei 1,4050 USD gesehen. Im Blick des Devisenhandels stehen die Sitzungen der Bank of England und der Europäischen Zentralbank. Beide Notenbanken dürften nach Aussage aus dem Handel das Zinsniveau bestätigen.

Bei EZB-Präsidente Jean-Claude Trichet werde auf die anschließenden Äußerungen geachtet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf möglichen Aussagen zu der Krise an den Kreditmärkten und einer eventuellen Auswirkung auf die Zinspolitik. Ansonsten steht am Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht das Event der Woche auf der Agenda. Die Beschäftigung in den USA dürfte im September nach dem unerwarteten Rückgang im Vormonat wieder gestiegen sein. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte rechnen mit einem Stellenzuwachs ex Landwirtschaft um 110.000 gegenüber dem Vormonat, nachdem die Zahl der Beschäftigten im August überraschend um 4.000 gefallen war.

Die Feinunze Gold wird aktuell mit 725 USD gehandelt nach einem Londoner Nachmittagsfixing von 730,25 USD am Mittwoch.


Europa New York Europa
(7.20) (Late Trad.) (17.30)
EUR/USD 1,4092 1,4105 1,4148
USD/JPY 116,51 116,68 116,72
EUR/JPY 164,18 164,59 165,14
EUR/GBP 0,6936 -- 0,6943
EUR/CHF 1,6627 -- 1,6660

Mittwoch, 3. Oktober 2007

DEVISEN/Euro stabilisiert - Warten auf US-Arbeitsmarktbericht

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro startet am "Tag der deutschen Einheit" gegenüber dem Dollar etwas fester in den Handel. Auf Grund des Feiertages wird mit einem ruhigen Handel im Währungspaar Euro-Dollar gerechnet. Nachdem Euro/Dollar am Vortag kurzfristig aus seiner Handelssspanne 1,4160 zu 1,4250 USD nach unten herausfiel, kletterte er wieder in seine Spanne zurück. Am Nachmittag könnte der ADP-Arbeitsmarktbericht für den September erste Hinweise auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt in den USA liefern.

Gerechnet werde mit einem Anstieg um 78.000 Stellen gegenüber dem Vormonat. Sollten die Zahlen auf einen schwachen Arbeitsmarktbericht am Freitag hindeuten, könnte erneut Zinssenkungsfantasie an den Markt kommen. Damit dürfte der Dollar erneut unter Druck geraten und der Euro wieder Richtung Jahreshoch steigen. Im weiteren Nachmittagsverlauf wird zudem aus den USA der ISM-Index Nicht Verarbeitendes Gewerbe für den September veröffentlicht. Dieser wird mit 54,8 gegenüber dem Vormonat etwas leichter erwartet.

Die Feinunze Gold wird aktuell mit 736 USD gehandelt nach einem Londoner Nachmittagsfixing von 731,00 USD am Dienstag.

Dienstag, 2. Oktober 2007

DEVISEN/Euro in Konsolidierung

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro gibt am Dienstag während des Übergangs aus dem asiatisch in den europäisch geprägten Handel etwas nach. Gegen 8.15 Uhr liegt die EU-Gemeinschaftswährung bei 1,4207 USD und damit wieder deutlich unter dem neuen Euro-Hoch vom vergangenen Freitag bei knapp 1,43 USD. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, die von der Rally des Dow-Jones-Index' ausgelöst worden seien. Der Aufschwung am Aktienmarkt habe die Angst vor den Folgen der US- Immobilienkrise gedämpft, heißt es am Markt. Neue Impulse könnten am Nachmittag von neuen US-Immobiliendaten ausgehen, heißt es.

Technische Analysten sprechen allerdings von einer Reaktion auf die Euro-Rally der vergangenen Wochen. Die Konsolidierung könnte bei 1,4180 USD bis 1,4170 USD auslaufen, im Anschluss könnte der Euro Richtung 1,44 USD bis 1,45 USD steigen, so die technischen Analysten der LBBW.

Der Yen zieht gegen den Dollar etwas an. Er bleibt allerdings in der Range zwischen 114,90 USD/JPY bis 116,50 USD/JPY. Damit zeige sich im Yen noch keine Rückkehr der Risikobereitschaft der Investoren, so Händler. Sie meinen, sonst müsste der Yen über den Aufbau von Carry-Trades deutlicher nachgeben. Hedge-Fonds verkauften im asiatischen Handel den Dollar gegen Yen, heißt es am Markt. Die Feinunze Gold wird aktuell mit 739,50 USD gehandelt nach einem Londoner Nachmittagsfixing von 742,50 USD am Montag.

Montag, 1. Oktober 2007

EUR/USD

Im Brennpunkt befindet sich das historische Maximum oberhalb $1.4283 - das 10-tägliches Momentum ist nach oben gegengen. Weiter ist möglich der Anstieg auf die obere Linie der Bollinger Bänder von $1.3425 und es gibt nichts besonderes bis zum $1.4400 und möglicherweise zum 1.4536.

4: $1.4536 Äquivalent 1.3455 @ 1.95583
3: $1.4400 100% Projektion $1.3360/1.3930, von $1.3830
2: $1,4325 Obere Linie der Bollinger Bänder im Tageschart
1: $1.4283 Neues historisches Maximum
- $1.4235 (EUR/USD 11:47)
1: $1,4217 Stundentief
2: $1,4186 5-täglicher Moving Average und Tageshoch vom 27.Sep.
3: $1,4125 Tagestief vom 27.Sep.
4: $1.4089 Unterstützung vom 5.Sep.

DEVISEN/Euro startet unter Rekordhoch - ISM-Index im Blick

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit Kursen nur knapp unter Allzeit-Hoch ist der Euro am Montag in einen entscheidenden Handelstag gestartet. Die Gemeinschaftswährung notiert mit 1,4257 USD nur knapp unter dem Rekordhoch von nahezu 1,43 USD. Allerdings könne der Handelstag durchaus über die Zukunft des Euro-Trends entscheiden, heißt es im Handel. "Die Konjunkturdaten heute sind nicht zu unterschätzen", sagt ein Händler mit Verweis auf den ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe. Sollte er besser als bisher erwartet ausfallen, könnten sowohl die Zinssenkungsfantasien als auch die Konjunkturängste in den USA zurückgehen. Die Zinsdifferenz spräche dann nicht mehr einhellig gegen die US-Devise. Anzeichen dafür hätten bereits der bessere
Chicago-Einkaufsmanager-Index am Freitag geliefert. Und auch in Japan ist der am Morgen veröffentlichte Tankan-Bericht solide ausgefallen.

Bislang sehen Volkswirte den ISM-Index trotz US-Kreditkrise auf erhöhtem Niveau verharren: Der Konsens sieht 53,0 Punkte, nachdem im Vormonat ein Wert von 52,9 Zähler registriert worden war. Indexstände über 50 Punkte deuten auf eine Expansion des Sektors, Werte darunter auf eine Kontraktion. Die Daten werden um 16.00 Uhr (MESZ) veröffentlicht. Technische Analysten erkennen indes kein Ende der Euro-Hausse und rechnen mit einem Anlauf in Richtung 1,45 USD.

Die Feinunze Gold geht am Montagmorgen mit 746,60 USD um nach einem Nachmittagsfixing am Freitag in London von 743 USD glatt.





Europa Asien Europa Europa
(7.58) (4.00) (17.20) (11.56)

EUR/USD 1,4257 1,4261 1,4228 1,4179
USD/JPY 115,08 114,86 114,92 115,43
EUR/JPY 164,08 163,54 163,66
EUR/GBP 0,6966 0,6977 0,6993
EUR/CHF 1,6637 1,6606 1,6594