FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Montag wenig verändert in die neue Berichtswoche gestartet. Die Bekanntgabe der deutlich über den Erwartungen ausgefallenen Arbeitsmarktdaten am Freitag konnte den Greenback nur kurzzeitig deutlicher nach oben treiben. Die Euro-Schwäche sei von einigen Investoren als Kaufgelegenheit genutzt worden. Offenbar werde die Einheitswährung dem Greenback weiterhin vorgezogen. Sollte sich der zuletzt wieder verbesserte Nachrichtenfluss zur US-Wirtschaft fortsetzen, sei allerdings eine längere Korrektur des Euro gegen den Greenback nicht auszuschließen. Denn damit würde die Wahrscheinlichkeit sinken, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abgleitet, was die Federal Reserve zu weiteren Leitzinssenkungen veranlassen würde.
Derweil steht der Yen weiter unter Abgabedruck gegenüber Dollar und Euro. Mit dem verbesserten Sentiment an den weltweiten Finanzmärkten sei auch die Risikobereitschaft der Anleger wieder gestiegen, heißt es. Der Handel dürfte eher ruhig verlaufen. Einerseits stehen keine wichtigen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, andererseits ist sowohl in Japan als auch in den USA Feiertag. Die nächsten Unterstützungen für den Euro liegen bei 1,4050 und 1,40 USD. Widerstände liegen bei 1,4150 USD und 1,4250 USD. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 741,20 USD nach einem Freitagnachmittags-Fixing bei 737,90 USD.
Europa New York Europa
(7.44) (Fr., Späthandel) (Fr, 17.00)
EUR/USD 1,4135 1,4139 1,4117
USD/JPY 117,11 116,90 116,56
EUR/JPY 165,51 165,31 164,56
EUR/GBP 0,6926 0,6933
EUR/CHF 1,6648 1,6626



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