Dienstag, 20. November 2007

Devisenanalyse (EURUSD)


Das Währungspaasr EURUSD notierte neue Rekorde von $1.4797. Jetzt hat sich der Impuls ein bißchen abgeschwächt dawegen, dass der Euro mit den Nachfragen von der Seite der schweizer Bank in diesem Bereich und im Bereich von $1.4793/94 haben asiatische Konten die gemeinschaftliche Währung verkauft. Im Ereignis ist der Euro auf zum Niveau von $1.4781 abstiegen. Aber die aufwärts laufdene Tendenz richtet sich auf Optionschein in der Figur von $1.4800 und Händler vermuten, dass zum Beginn an den NZ Märkten die auf Bulle orientierte Marktteilnehmer einen anderen Versuch machen, die Figur überzuwinden. Wenn der Optionschein durchgebrochen wird, soll beim Anstieg zu $1.4810 der Euro mit der Absicht der Gewinnnehme verkauft verkaufen.

Bild vom IFC Markets Corp. Geschäftsterminal "NetTradeX" mit Bollinger Bänder, 21-täglichem Moving Average und 0.5% Umschlag.

Gewinnchancen mit Tschechischer Krone

Die Tschechische Krone hat in den letzten Monaten kräftig gegenüber dem Euro aufgewertet. EUR/CZK ist dabei auf ein Rekordtief von 26,50 CZK gefallen. Ein Grund für die Aufwertung der Krone ist das hohe Wachstum der tschechischen Wirtschaft, das in den letzten neun Quartalen über sechs Prozent lag. Der Arbeitsmarkt ist angespannt und das führt zu deutlichen Aufwärtsdruck auf die Löhne. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Inflationsrate im Oktober deutlich auf 4,0 Prozent gestiegen. Dabei handelt es sich um die stärkste Teuerungsrate seit Januar 2002. Die Notenbank zeigt sich über die Preisstabilität besorgt und wird unter diesen Umständen den Leitzins voraussichtlich weiter anheben. Dadurch dürfte sich die negative Zinsdifferenz zur Eurozone von aktuell 75 Basispunkten allmählich schließen.


EUR/CZK: Nach Korrektur short gehen?

In der Vergangenheit wurde die Krone aufgrund ihres relativ niedrigen Zinsniveaus auch als Leihe-Währung für Carry Trades herangezogen. Anleger nahmen also Kredite in Kronen auf (entspricht Short-Positionen in CZK), um das Geld in höher verzinsten Währungen anzulegen. Aufgrund des geringen Abwertungsrisikos bei der Krone war dies auch bei der relativ geringen Zinsdifferenz lohnend. Solche Trades sind nun weniger attraktiv geworden, da mit weiteren Zinserhöhungen in Tschechien und einem Schließen der Zinsdifferenz zu anderen Währungen zu rechnen ist. Auch dies ist ein Grund für den Kursanstieg der Krone. Charttechnisch hat EUR/CZK von oben auf die ehemalige langfristige Abwärtstrendlinie aufgesetzt. Sollte sich diese als tragfähige Unterstützung erweisen, dann ist kurzfristig mit einer Kurserholung zu rechnen. Die charttechnischen Indikatoren zeigen eine überverkaufte Situation an, was ebenfalls zumindest für eine kurzfristige Korrektur nach oben spricht. Sollte diese den Wechselkurs bis an die Marke von 27,40 zurückführen und dieser Widerstand halten, dann können Trader Short-Positionen eingehen. Denn: Langfristig hält der Abwärtsdruck bei EUR/CZK an.


Rand wieder im Aufwind

Der Vorsitzende der südafrikanischen Notenbank Mboweni sagte in der letzten Woche, wenn er das einzige Mitglied im geldpolitischen Rat wäre, würde er bei der nächsten Sitzung im Dezember den Leitzins auf jeden Fall erhöhen. Diese Aussage gab dem Rand wieder Auftrieb, der in den Tagen zuvor aufgrund der zunehmenden Risikoaversion der internationalen Anleger und der Auflösung von Carry Trades unter Druck geraten war.


Ungarns Konjunktur schwächelt

Die Dynamik der Konjunktur in Ungarn hat weiter nachgelassen. Das BIP stieg im dritten Quartal nur mit einer Jahresrate von 1,0 Prozent, nachdem das Wachstum im Vorquartal noch 1,2 Prozent betragen hatte. Gleichzeitig hat sich die Inflationsrate im Oktober auf 6,7 Prozent beschleunigt. Die ungarische Notenbank steckt dadurch in einem Dilemma, weitere Zinssenkungen sind trotz der Wachstumsschwäche kaum zu rechtfertigen. EUR/HUF zeigte sich in den letzten Wochen relativ stabil. Der Abwertungsdruck auf den Forint aufgrund der schwachen Konjunkturdynamik wird durch die Aussicht auf ein stabiles Zinsniveau von 7,50 Prozent ausgeglichen.


Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DJ DEVISEN/Euro am Mittag auf Rekordkurs

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro zeigt sich am Dienstag in Rekordlaune. Im europäischen Mittagsgeschäft gegen 11.30 Uhr steht die EU-Gemeinschaftswährung bei 1,4793 USD und damit nur noch knapp unter der Marke von 1,48 USD. Nach einem ruhigen Geschäft am frühen Morgen zog der Euro stark an. Grund waren laut Marktteilnehmern Käufe asiatischer Notenbanken. Zumindest eine solche Adresse sei bereits unter 1,4700 USD aggressiv in die europäische Währung gegangen, so ein britischer Händler. Außerdem heißt es, wegen der allgemeinen Unsicherheit an den Finanzmärkten könnte die US-Notenbank zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen und die Zinsen senken.





Die Commerzbank nennt als nächste Hürden 1,4815 USD und 1,4890 USD. Bei einer anderen Bank heißt es, der Markt wolle die Marke von 1,50 USD sehen. Im Unterschied zum Euro hatte der Yen bereits im asiatischen Geschäft vorübergehend bis auf 109,60 USD/JPY zugelegt, dann fiel er aber wieder zurück. Nun heißt es, neue Impulse könnten von neuen Daten zum US-Immobilienmarkt kommen. Am Abend könnte außerdem das Protokoll zur letzten FOMC-Sitzung die Märkte bewegen, heißt es am Markt. Die Feinunze Gold wird gegen 11.30 Uhr mit 790,05 USD gehandelt nach einem Londoner Nachmittag-Fixing von 778,85 USD am Montag.