Mittwoch, 24. Oktober 2007

Devisenanalyse (USD/CHF)



USD/CHF haltet sich unterhalb Chf. 1.1782 auf, das der Bereich von 61.8% Fibonacci Retracement von Chf.1.1982. Das Momentum scheint neutral und das Währungspaar kann nicht aus der Spanne ausgehen, absteigend in der Spanne des abwärts laufenden langfristigen Kanals.

4: Chf1.1954 Oberlinie des abwärts laufenden Kanals vom Maximum in Juni
3: Chf1.1888/92 50% Fibonacci Retracement von Chf1.2152, vom Tageshoch 9.Okt.
2: Chf1.1824 76.4% Fibonacci Retracement von Chf1.2152
1: Chf1.1770/82 10-tägllicher Moving Average, 61.8% Fibonacci Retracement von Chf1.1892
- Chf1.1731 (14:03)
1: Chf1.1648 1% Unschlag des Moving Average
2: Chf1.1602 Tagestief vom 19.Okt.
3: Chf1.1506 Unterlinie des abwärts laufenden Kanals vom Maximum in Juni
4: Chf1.1484 Minimum von März.2005

Yen vor neuer Aufwertungsrunde?

Der Yen geriet gegenüber dem Dollar erneut unter Aufwertungsdruck. Dafür waren aber vor allem die Dollarschwäche und der Kursrückgang an den Börsen verantwortlich. Die Risikoaversion der Anleger ist nach der Veröffentlichung schwacher Unternehmenszahlen in den USA wieder deutlich gestiegen. Das war für viele Marktteilnehmer Anlass genug, Gewinne aus der Rallye der letzten Wochen mitzunehmen. Insbesondere werden risikoreiche Investments, z.B. Aktien aus diversen Emerging Markets, abgestoßen. Das erklärt auch die Aufwertung des Yens, denn die japanische Währung dient aufgrund des niedrigen Zinsniveaus als Kreditwährung für Investments in risikoreiche Aktien und in Hochzinswährungen. Überraschenderweise wirkte sich die deutliche Senkung der Wachstumsprognosen für Japan nicht negativ auf den Yenkurs aus. So reduzierte die Credit Suisse ihre Prognose für das BIP-Wachstum von 2,9 auf 1,7 Prozent im laufenden Fiskaljahr. Es wird befürchtet, dass eine sicherheitstechnische Verschärfung der Baugesetze zu einem Einbruch beim privaten Wohnungsbau führt.





Türkische Lira bald unter Druck

Die türkische Notenbank überraschte den Markt zum zweiten Mal mit einer unerwartet deutlichen Senkung des Leitzinses um 50 Basispunkte auf nun 16,75 Prozent. Der Rückgang der Inflation und die Stärke der Lira machten dies möglich. Das Tempo der geldpolitischen Lockerung ist aber auch zu kritisieren. Sollte die Lira unter Abwertungsdruck geraten, könnte die Notenbank aufgrund der wachsenden Inflationsgefahr zu einer Rolle rückwärts gezwungen werden. Der südafrikanische Notenbankpräsident kündigte demgegenüber eine Fortsetzung der Zinserhöhungspolitik an. Der Rand erhielt jedoch nur kurzfristig durch diese Meldung weiteren Auftrieb. Die Notenbanker in Brasilien machen sich aufgrund des starken Wachstums zunehmend Sorgen über eine mögliche Beschleunigung der Inflation. Sie senkten daher bei ihrer Sitzung in der letzten Woche den Leitzins entgegen den Erwartungen nicht. Bereits von einem Ende des zwei Jahre dauernden Zinssenkungszyklus zu sprechen, dürfte aber zu früh sein.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DEVISEN/Euro pendelt sich bei 1,4250 USD ein

FRANKFURT (Dow Jones)--Ungewöhnlich ruhig verläuft am Mittwochmorgen der Handel in den großen Währungspaaren. Bereits im späten US-Devisengeschäft pendelte sich der Euro zum Dollar um 1,4250 USD ein. Seitdem bewegt sich das Währungspaar in einer engen Spanne um diese Marke. "Es scheint als habe der Markt beim Euro/Dollar erst einmal eine angemessene Bewertung gefunden", vermutet ein Händler. Dies könne sich aber rasch ändern, wenn am Nachmittag die Zahlen zu Hausverkäufen im September veröffentlicht werden. Der Konsens von Volkswirten lautet auf einen Rückgang um 3,6% im Vergleich zum August. Damit würde sich der Rückgang etwas abschwächen, im August belief sich das Minus auf 4,3%.

"Die bisherigen Daten vom Immobilienmarkt für September waren schlecht und von den weiter zur Veröffentlichung anstehenden ist nichts Gutes zu erwarten", meint die österreichische Erste Bank in einem Ausblick auf die Zahlen. Allerdings seien die September-Daten zum Wohnungsmarkt verzerrt, da die Turbulenzen an den Finanzmärkten im August den Immobilienmarkt belastet haben dürften. Aus technischer Sicht sei der Euro bei 1,42 USD unterstützt, sagt ein Händler. Ein Widerstand liege bei 1,43 USD. Der Yen wertet unterdessen sowohl zum Euro als auch zum Dollar leicht auf.

Die Feinunze Gold ist mit 758,80 USD in den Londoner Handel gegangen nach einem Nachmittagfixing von 758,25 USD.