Montag, 23. Juli 2007

DEVISEN-OSTEUROPA/Euro legt leicht zu

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit etwas festeren Notierungen präsentiert sich der Euro zu Wochenbeginn zu den mittel- und osteuropäischen Währungen. Im Blick stehe die Leitzinsentscheidung der ungarischen Notenbank. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die Zentralbank die Leitzinsen um 25 Basispunkte senken wird. Nach Einschätzung von Calyon steht die Richtung weiterer Zinsschritte fest. Der Höhepunkt des Zinszyklus' sei bereits überschritten. Die Analysten erwarten ein anziehendes Tempo der Zinssenkungen im zweiten Halbjahr. Der Zloty dürfte sich derweil weiter volatil zeigen. Die politische Unsicherheit stelle einen Belastungsfaktor für die polnische Währung dar. Vor der Leitzinsentscheidung der Zentralbank am Mittwoch dürften sich die Anleger zurückhalten.

DEVISEN/Euro legt weiter leicht zu - Subprime belastet

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro zeigt sich beim Übergang in den europäisch geprägten Handel mit leichten Aufschlägen zum Dollar. Im Blick steht weiter die Krise am US-Subprime-Markt, der eine Flucht in die Rentenmärkte ausgelöst hat. Darunter leiden sowohl die globalen Aktienmärkte als auch der Greenback. Die Rendite für zehnjährige Treasuries ist unter die Marke von 5% gefallen. S&P hat zuletzt die Ratings von 14 europäischen CDOs herunter gestuft, was Befürchtungen geweckt hat, dass sich die Krise auch über den US-Raum ausweiten könnte. Nach Einschätzung von Alan Ruskin von RBS Greenwich Capital hat es eine ganze Weile gedauert, bis die Finanzmärkte das Thema Subprime ernst genommen hätten. Schwächere Aktienmärkte und niedrigere Renditen stellten negative Nachrichten für Kapitalzuflüsse in den Dollarraum dar, heißt es.

Obgleich die Schwäche des Dollars nach Einschätzung der Citigroup fundamental nicht gerechtfertigt ist, gehen die Analysten in der Zwischenzeit davon aus, dass sich die Dollarschwäche bis in das Jahr 2008 fortsetzen wird. Citigroup erwartet eine weitere Abschwächung der US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr; außerdem dürfte sich die Krise am US-Immobilienmarkt fortsetzen. Charttechnisch bleibt nach Einschätzung der LBBW die Marke von 1,3850 USD die Zielzone für den Euro. Ein Bruch dieses Niveaus würde Potenzial bis 1,44/46 USD ins Spiel bringen, heißt es. Der Datenkalender ist zu Wochenbeginn dünn. Am Nachmittag steht lediglich die Bekanntgabe des Chicago Fed National Activity Index an.

Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 683,50 nach einem Nachmittag-Fixing in London bei 681,50 USD.

EUR/USD: Devisenanalyse

Die Aufwärtstrand bleibt und die Aufmärksamkeit der Marktes wird auf das Ziel, das durch die Bulle Flagge gezeigt wird, und auf den Widerstand im Berreich von $1.3871/73 aufgerichtet. Die Unterstützung liegt im Bereich des 5 täglichen Moving Average von $1.3810 und um der Unterstützungslinie von $1.3795.

4: $1.3995 Widerstandslinie vom 19.Jun.
3: $1.3871/73 Widerstandslinie vom 5.Dez. und 5.Jun.2006
2: $1.3867 Ziel der Bulle Flagge
1: $1.3844/51 Tageshoch von 20. und 23.Jul. und Widerstandslinie vom 13.Jul.
- $1.3815 (14:36 UTC)
1: $1.3754/60 Tageshoch von 16. und 18.Jul.2006
2: $1.3730 Tagestief vom 11.Jul.
3: $1.3659 Tageshochv vom 5.Jul.
4: $1.3652/64 niedere Kanallinie vom 13.Jun. und 21 täglicher Moving Average

USD/CHF: wenige Zurückkehr



Nach der Franc-Stärkung am Ende der vergangenen Woche hat der Aufbau für den Kauf von der japanischen Währung die Unterstützung für den Bulle des Dollar/Franc geübt, der beim Versuch, die niedere Linie überzuwinden, gescheitert hat. Nach der Unterstützung im Bereich von Chf1.1980 hat sich die Greenbacks oben korrigiert, während das EUR/CHF hat geschafft, seine verlorenen Positionen zurückzuhalten. Dem Dollar/Franc hat heute gelungen, den 10 täglichen Moving Average durchzubrechen, das die Möglichkeit gegeben hat, die aufwärts laufende Bewegung bis auf Chf1.2052/67 fortzusetzen. Auf diesem Bereich wid sich der weitere Anstieg vorläufig zurückhalten. Der Tagesschuß oberhalb Chf1.2028 dämpüft die gebildete in den lätzten Tagen negative Stimmung, aber das Währungspaar bleibt unterhalb der Unterstützungslinie mit dem Minimum vom Dez.2004 um Chf1.2072. Dieses Bereich ist füe den Bulle nötig, um den Kurs überzuwinden und seine Positionen zu verstärken.







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