FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro tendiert am Donnerstagmorgen auf hohem Niveau seitwärts. Dies dürfte sich zunächst so fortsetzen, bevor am Nachmittag die US-Import- und Exportpreise für September sowie die US-Handelsbilanz für August berichtet werden. Weiter belastend für den Dollar sei die Befürchtung einer wirtschaftlichen Abschwächung in den USA, die durch die schwachen Quartalszahlen einiger US-Unternehmen gefördert werde, so Marktteilnehmer. Der Aufbau von Zinsdifferenzgeschäften (Carry Trades) habe sich etwas abgeschwächt. Diverse Gewinnwarnungen in den USA hätten die Risikolust der Marktteilnehmer gedämpft. Die Leitzinsen in Japan wurden unterdessen wie erwartet bestätigt, so dass hiervon keine stärkeren Impulse ausgehen dürften. Unterstützt sei der Euro bei 1,4015 USD, schreiben die Experten der DZ Bank. "Kann diese Marke keinen ausreichenden Halt bieten, gerät die psychologisch wichtige Marke von 1,40 USD ins Visier." Nach oben hin machen Marktteilnehmer bei 1,4179 USD einen ersten Widerstand aus.
Die Feinunze Gold liegt derzeit bei 744 USD. Sie wurde am Donnerstagnachmittag in London mit 741,25 USD notiert nach einem Vormittagsfixing mit 740,50 USD.

