Freitag, 3. August 2007

Devisenanalyse

USD/JPY

In den vergangenen neun Jahren habe USD/JPY im August acht Mal Verluste verzeichnet, wobei das durchschnittliche Minus seit 1971 bei 0,42% gelegen habe. Darum seien aktuell die kurzen Positionen von USD/JPY zu empfehlen. Dabei sie das Ziel ein Rückgang bis Y115,55. Widerstand liegt im Bereich vom jüngsten Hoch von Y119,50, der Fibonacci-Zahl von Y120,10.


EUR/USD

EUR/USD ist vom Tagestief bis auf $1,3683 aufgestiegt und hat sich in der engen Spanne bewegt. Solange die Unterstützungszone bei 1,3680-60 liegt, dürfte EUR/USD heute weiter testiert werden. Kurzfristiege Ziele seien die 38,2%, 50,0% und 61,8% der Fibonacci-Retracement des Kursrückgangs vom vorigen Hoch bis auf $1,3609 bei $1,3730, $1,3760 und $1,3795. Ein Abstieg unter $1,3660 berege hingegen das Risiko weiterer Verluste bis zunächst 1,3610 und dann $1,3560 und $1,3490.

EUR/GBP

EUR/GBP hat sich in die Unterstützungszone bei 0,6725-15 befindet, wo sich die 50% und 61,8% der Fibonacci-Retracement zwischen 0,6680 und 0,6770 liegen. Heute existiert die Chance eines Anstiegs in Richtung auf 0,6740, wenn ein Bruch einen Anstieg bis 0,6775 zur Folge haben dürfte. Ein Wochenschluss hierüber würde sich den Weg bahnen bis 0,6845 und 0,6870. Gegen 12:00 Uhr CET notiert EUR/GBP bei 0,6727.

DEVISEN/Euro steigt wieder über 1,37 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Beim Übergang in den europäisch geprägten Handel notiert der Euro am Freitagmorgen wieder über der Marke von 1,37 USD. Teilnehmer sprechen von einem ruhigen Geschäft, nachdem sich die Turbulenzen an den Finanzmärkten ein wenig gelegt hätten. Damit gehe auch die Risikoaversion der Anleger wieder etwas zurück. Zur Beruhigung hätten auch die Kommentare von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet beigetragen. Dieser hatte von einer "Renormalisierung" von Risikoprämien gesprochen. Als etwas stützend für den Euro erweist sich die Erwartung eines weiteren Zinsschritts durch die Notenbank im September. Die EZB sei weiter "sehr wachsam" mit Blick auf die Preisrisiken. Die nächste EZB-Sitzung findet am 6. September statt.

Am Berichtstag dürfte die Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten für Juli im Blickpunkt stehen. Von Dow Jones befragte Analysten gehen von einem Anstieg der Zahl der Beschäftigten von 135.000 gegenüber dem Vormonat aus. Am Mittwoch war der ADP-Arbeitsmarktbericht unter den Erwartungen geblieben; einige Teilnehmer schließen daher schwächere Daten am Berichtstag nicht aus. Daneben steht noch der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe Juli auf der Agenda. Hier lautet die Prognose auf 59 Punkte nach zuvor 60,7. Die DZ-Bank sieht den Euro zunächst in einer breiten Spanne zwischen 1,3490 USD und 1,3770 USD.





Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 666,10 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London mit 665,25 USD.