Freitag, 27. Juli 2007

Devisenanalyse (GBP/USD)

Die Indikatoren in den Tagescharts weisen auf die Fortsetzung der Gewinnmitnahme in Schranken der langfristigen Bulle Trend. Der erste Widerstand liegt auf dem 5 täglichen Moving Average von $2.0540, die Unterstütungslinie von $2.0440.

4: $2.0754 Tageshoch vom 12.Jun. und obere Linie der Bollinger Bänder
3: $2.0674 Trend vom 18.Apr.
2: $2.0646/51 100% Projektion von $1.9623 bis $1.1881 und Tageshoch vom 24.Jul.
1: $2.0540 5 täglicher Moving Average
- $2.0469 (10:50 UTC)
1: $2.0440 Unterstützungslinie vom 14.Jun.
2: $2.0408 23.6% Fibonacci Retracement (Rücklauf) von $1.9623
3: $2.0348 21 täglicher Moving Average
4: $2.0258 38.2 % Fibonacci Retracement von $1.9623

Devisenanalyse (EUR, USD, GBP, JPY)

EUR/USD

EUR/USD hat zu Beginn des europäischen Handels am Freitag erneut nachgegeben, wobei das Währungspaar unter den kurzfristigen Aufwärtstrend bei 1,3715 rutschte und auch die 1,37er-Marke unterschritt, jedoch mit 1,3693 im Bereich des gestrigen Tagestiefs Halt machte. Das deutsche GfK-Konsumklima stieg im August auf 8,7 Punkte und fiel damit leicht schwächer als die im Konsens erwarteten 8,8 Zähler aus. Der Vormonatswert wurde von 8,4 auf 8,5 Punkte nach oben revidiert. Gegen 10:00 Uhr CET notiert EUR/USD bei 1,3709. Falle EUR/USD unter das alte Allzeithoch bei 1,3680, sei das nächste Ziel das 38,2%ige Fibonacci-Korrekturlevel der Juni/Juli-Rally bei 1,3630, sagte ein Analyst.

GBP/USD

GBP/USD schwankte im asiatischen Handel am Freitag in einer Spanne von 27 Pips hin und her. Zunächst geriet das Währungspaar unter Druck und fiel vom Tageshoch bei 2,0494 bis auf das Intraday-Tief bei 2,0471, konnte sich aber kurz danach erholen und nach Norden marschieren. Der Versuch die runde 2,05er-Marke zu überschreiten schlug erneut fehl und das Paar rutschte bis auf das Tagestief bei 2,0467 ab. Aktuell tendiert Cable wieder gen Norden und festigt sich im Bereich der 2,0490er-Marke. Auf Unterstützung trifft das Paar bei 2,0426 (Tief des Vortages), während die Widerstandslinie bei 2,0500 lokalisiert wurde. Darüber befindet sich eine weitere Hürde bei 2,0563 (gestriges Hoch). Gegen 06:15 Uhr CET wird GBP/USD bei 2,0489 gehandelt.





USD/JPY

Nachdem USD/JPY binnen fünf Handelstagen über 400 Pips verloren hat, scheint sich der Kurs am Freitagvormittag zu stabilisieren. Zumal das Währungspaar derzeit überverkauft sei, so eine japanische Investmentbank. Allerdings könnte noch die Unterstützungszone bei 117,60-45 getestet werden, bevor es wieder nach oben geht. Das Investmenthaus favorisiert aber eine Handelsspanne von 118,00 bis 119,50. Verkaufsorders lassen sich derzeit nach Händlerangaben im Bereich von 120,50 bis 121,00 finden. Diese sollte etwaige Erholungen von USD/JPY begrenzen, hieß es. Um 09:50 Uhr CET handelt USD/JPY bei 118,98.

EUR/JPY

EUR/JPY konnte sich im asiatischen Handel am Freitagmorgen weiter von dem Tief des Vortages bei 162,21 lösen und um 72 Pips bis auf das Tageshoch bei 163,94 klettern. Bei dem jüngsten Anstieg war kaum eine Gegenwehr des Yen zu sehen. Auch die Veröffentlichung der asiatischen Wirtschaftsdaten (Verbraucherpreise und Einzelhandelsumsätze) beschleunigten die Aufwärtsbewegung vom Tagestief bei 163,22. Bisher konnte die runde 164er-Marke nicht zurückerobert werden, jedoch rechnen Händler mit weiteren Angriffen auf die Oberseite. Die nächste Unterstützung befindet sich bei 163,50 und darunter liegt eine weitere bei 163,25-40. Um 05:50 Uhr CET notiert EUR/JPY bei 163,78.

DEVISEN/Euro stabilisiert sich zum Dollar

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro erholt sich am Freitagmorgen weiter leicht von den Tiefstständen vom Vortag. Aktuell wechselt die Gemeinschaftswährung mit 1,3743 USD den Besitzer, nachdem sie am Donnerstag zeitweise unter 1,37 USD gerutscht war. Der Dollar handelt zum Yen weiterhin unter 119 JPY. Auch der Euro hat zum Yen nachgegeben. Die japanische Währung profitiere von Gewinnmitnahmen vor allem seitens ausländischer Fonds wie beispielsweise Hedge-Fonds, heißt es im Handel. "Für ausländische Investoren hat der Greenback zum Yen unerwarteterweise aufgewertet. Jetzt ist die Gelegenheit günstig, die aufgelaufenen Gewinne mitzunehmen", sagt ein Händler einer japanischen Bank. Allerdings sollte die Zinsdifferenz zwischen dem Yen- und dem Dollar-Raum die Korrektur des Dollars begrenzen.


Auf konjunktureller Seite stehen am Nachmittag die zweite Veröffentlichung des US-Bruttoinlandprodukts im zweiten Quartal und die zweite Veröffentlichung des Uni-Michigan-Index im Juli an. Mit dem Test der Marke von 1,3690 USD am Donnerstag dürfte für den Euro zum Dollar der erste Teil der Korrektur beendet sein, vermutet Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg. Der aktuelle Anstieg des Euro dürfte diesen bis auf 1,3780 USD führen. "Erst ein Schluss über dieser Marke bringt dann den neuen Versuch in Richtung der 1,3850er Barriere", prognostiziert der Analyst. Unter 1,3780 USD drohe hingegen ein Rückfall bis auf 1,3660/10 USD.

Die Feinunze Gold wird am Morgen im Londoner Handel mit 666,10 USD bezahlt nach einem Nachmittag-Fixing von 670,00 USD am Donnerstag.