Einige Beobachter halten sogar einen großen Zinsschritt für nicht ausgeschlossen, zumal das am Dienstag gemeldete Verbrauchervertrauen in den USA auf ein neues Zweijahrestief gefallen ist, was erneut Ängste vor einer stärkeren Abschwächung der Wirtschaft geschürt hat. An den Geldmärkten wird eine Senkung von 25 Punkten mit einer Wahrscheinlichkeit von praktisch 100% eingepreist. Vor der Sitzung am Abend steht allerdings noch eine ganzer Reigen an US-Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, der das Währungspaar stärker bewegen könnte. Unter anderem kommen der ADP-Arbeitsmarktbericht Oktober, die Erstveröffentlichung des US-BIP für das erste dritte Quartal sowie die Bauausgaben September. Vormittags stehen zudem diverse Daten aus dem Euroraum auf der Agenda. Die Entscheidung der japanischen Notenbank, den Leitzins unverändert bei 0,50% zu belassen, hat indes am Devisenmarkt kaum eine Rolle gespielt. Der Yen zeigt sich zum Dollar bzw zum Euro nur wenig bewegt. Die Entscheidung entsprach den Erwartungen der Volkswirte. Auf Interesse könnte derweil die Pressekonferenz von Notenbankpräsident Fukui stoßen. Sollte sich dieser negativ hinsichtlich der weltweiten Wirtschaftsaussichten äußern, könnte das den Yen unter Abgabedruck setzen, selbst gegen den Dollar, heißt es im Handel. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 783,70 USD nach einem Nachmittagsfixing in London mit 783,25 USD.


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