
Ein schwächerer ZEW-Index dürfte tendenziell eine Belastung für den Euro darstellen, sagen Analysten. Da mit einer sich eintrübenden Konjunktur in Euroland die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Europäische Notenbank steige, sei auch von der EZB keine Unterstützung zu erwarten.
Technische Analysten sehen den Euro zunächst allerdings auf dem Weg nach oben. Nachdem die Gemeinschaftswährung noch am Montag am Widerstand bei 1,4540 USD abgeprallt sei, dürfte er nach Händleraussagen im Tagesverlauf einen weiteren Anlauf auf diese Marke starten. Sollte diese übersprungen werden, stünde einer Rally bis zur Zone um 1,4660/90 USD nichts mehr im Wege. Sollte der Euro allerdings die nächsten Unterstützungen bei 1,4470 bzw 1,4440 USD durchbrechen, werde eine neue Verkaufswelle eingeleitet.
Die Feinunze Gold wird am Dienstagmorgen mit 922,45 USD gehandelt. Im Londoner Nachmittagfixing am Montag wurde sie mit 920,65 USD gefixt.


