Ein Beobachter macht darauf aufmerksam, dass nicht nur im Währungshandel, sondern auch an den Aktien- und Rentenmärkten am Donnerstag Ruhe eingekehrt sei und die Umsätze merklich geringer seien als sonst. "Die detaillierten Daten zum deutschen Bruttoinlandprodukt haben ebenfalls wenig bewegt", sagt der Teilnehmer. Mit den Zahlen zum deutschen Wirtschaftswachstum im dritten Quartal wurde erwartungsgemäß die Wachstumsrate der Wirtschaftsleistung mit einem Quartalsanstieg von 0,7% saison- und kalenderbereinigt bestätigt.
Nächster potenzieller Impulsgeber ist der belgische Geschäftsklima-Index für November am Nachmittag. Nach Ansicht der Deutschen Bank dürfte dieser die konjunkturelle Abschwächung im laufenden vierten Quartal widerspiegeln. "Aufgrund der engen Handelsverflechtung Belgiens dürfte der Frühindikator auch Anhaltspunkte für die Entwicklung der morgen anstehenden Einkaufsmanagerindizes für den Euroraum liefern", heißt es in einem Kommentar der Deutschen Bank. Für den Euro zum Dollar sieht die Bank unverändert ein Kursziel von 1,4975 USD. Das "Risikolimit" liege bei 1,4690 USD.

Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 802,25 USD festgestellt, nachdem sie am Mittwochnachmittag in London mit 798 USD gefixt wurde.
Europa Europa New York (
12.35) (7.41) (Vorabend)
EUR/USD 1,4827 1,4854 1,4832
USD/JPY 108,75 108,85 108,53
EUR/JPY 161,27 161,71 161,01
EUR/GBP 0,7186 0,7192 --
EUR/CHF 1,6359 1,6366 --


