"Carry Trades sind zurück auf der Agenda", stellt Gabriel de Kock von der Citigroup nach dem G7-Treffen fest. Die Geldmärkte und die Bilanzen internationaler Banken seien nach wie vor "angespannt". Hoch verzinste Währungen wie der Australische und Neuseeländische Dollar und der südafrikanische Rand dürften von Zinsdifferenzgeschäften profitieren. Dies dürfte den Yen und den Schweizer Franken als niedrig verzinste Devisen tendenziell belasten. Der Euro ist laut der Metzler Bank aus technischer Sicht bei 1,4280 USD unterstützt. Bei 1,4350 und 1,44 USD lägen Widerstände. Am Nachmittag dürften Investoren auf die Rede von Fed-Gouverneur Kroszner über die jüngsten Ereignisse an den Finanzmärkten schauen. Zudem wird der Chicago Fed National Activity Index im September veröffentlicht. "Auch auf die Unternehmensergebnisse in den USA wird sich der Blick richten", meint ein Händler. Mit American Express, Apple, Merck & Co sowie Texas Instruments stehen
wieder mehrere Blue-Chips auf der Agenda. "Schwache Gewinnausweise und zurückhaltende Ausblicke wären Wasser auf die Mühlen derer, die die US-Konjunktur schwächer erwarten", sagt der Händler. Dies könne auch den Dollar weiter abwerten lassen.
Die Feinunze Gold wird im frühen Londoner Handel mit 760,30 USD bezahlt nach einem Fixing am Freitagnachmittag von 763 USD.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen