Der am späten Nachmittag veröffentlichte ISM Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe hat sich im Juli deutlicher eingetrübt als erwartet. Mit 55,8 nach 60,7 Punkten lag er unter den Erwartungen. Der Teilindex für die Beschäftigung hat einen Rückschlag auf 51,7 Punkte verzeichnet, der Index für die Neuaufträge ist spürbar auf 52,8 Punkte von 56,9 zurückgefallen. Die Indikatoren weisen nach Aussage der Volkswirte der Postbank auf eine langsamere Expansion im Nicht-Verarbeitenden Gewerbe hin. Im Hinblick auf die bestehende Unsicherheit, dass es aufgrund der Schwierigkeiten am US-Hypothekenmarkt zu möglichen Spill-over Effekten auf die US-Konjunktur kommen könnte, komme dies zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Alles in allem sprächen die Daten eher für eine Zinssenkung in den USA, so ein Händler. Sicher nicht in der nächsten Woche oder im nächsten Monat, allerdings deuten die Daten eine stärker als erwartete Abschwächung der US-Konjunktur an. Auf der Zinssitzung der Fed in der kommenden Woche wird mit keiner Zinsentscheidung gerechnet.
Die Feinunze Gold notiert zum Nachmittag-Fixing in London bei 670,50 USD nach einem Vormittag-Fixing bei 666,35 USD an gleicher Stelle.

