FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Freitagmorgen im Übergang vom asiatischen in den europäischen Devisenhandel etwas von seiner Stärke zu Dollar und Yen eingebüßt. Um 7.33 Uhr MESZ wechselt der Euro mit 1,4185 USD den Besitzer. Zum Yen handelt die Gemeinschaftswährung mit 166,31 JPY. "Gewinnmitnahmen nach zwei starken Tagen" macht ein Händler für die Konsolidierung des Euro verantwortlich. Unterdessen handelt der Greenback zum Yen kaum verändert bei 117,21 USD. Der vermutlich wichtigste Impulsgeber seien die Einzelhandelsumsätze in den USA im September. Sie werden am Nachmittag veröffentlicht und dürften laut Volkswirten im Vergleich zum August um 0,4% gestiegen sein. "Nach der Stagnation der Einzelhandelsumsätze im August dürften sie sich im September wieder gut erholt haben", prognostiziert Stephen Halmarick von der Citigroup.
Des Weiteren werden in den USA Erzeugerpreise, Lagerbestände und der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan veröffentlicht. "Nach der kräftigen Erholung an den US-Aktienmärkten dürfte sich die Stimmung der Konsumenten aufgehellt haben", merkt Halmarick zum Uni-Michigan-Index an. Die Konsensprognose lautet auf einen Anstieg im Oktober auf 84,2 Punkte von 83,4 im September. Aus technischer Sicht ist das Allzeithoch des Euro bei 1,4283 USD unverändert die nächste Zielmarke auf dem Weg nach oben, ergänzt ein Analyst. Unterstützt sei der Euro bei 1,4140 USD.
Die Feinunze Gold wird im frühen Londoner Handel mit 746,90 USD bezahlt nach 749,00 USD zum Nachmittag-Fixing am Donnerstag.
Freitag, 12. Oktober 2007
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