Nachdem der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan darauf hinwies, dass der Spielraum der US-Notenbank aufgrund der bestehenden Inflationsgefahren begrenzt sei, äußerte sich die Barclays Capital in vergleichbarer Art und Weise. Als Hindernisfaktor für Leitzinssenkungen wurden jedoch nicht Inflationsgefahren sondern das Leistungsbilanzdefizit angeführt. Die US-Notenbank habe noch nie zu Zeiten der Abhängigkeit vom Zufluss ausländischen Kapitals einen längeren Zinssenkungszyklus eingeleitet, so die Aussage. Niedrigere Zinsen würden die Attraktivität des US-Anlageraums verringern. Bis morgen dürfte damit ungewiss bleiben, ob die US-Notenbank den Leitzins um 25 Basispunkte oder 50 Basispunkte senkt. Möglicherweise könnte auch eine weitere Senkung des Diskontsatzes ins Haus stehen, um die Refinanzierungsmöglichkeiten der Kreditinstitute zu verbessern. Von der Entscheidung wird abhängen, ob der am 9. Juli etablierte Abwärtstrend bei USD/JPY, der derzeit bei rund 115,00 verläuft, intakt bleibt oder überwunden wird. Eine Senkung um 50 Basispunkte würde für eine Fortsetzung des Abwärtstrends sprechen. USD/JPY notiert um 13:15 Uhr UTC bei 114,98 und ringt mit der beschriebenen Abwärtsbewegung. Sollte USD/JPY den Bereich von 115,50 überschreiten, sollte eine weitergehende Erholung einsetzten. Für diesen Fall würde es sich anbieten Stopp-Buy-Orders zu platzieren. Die nächste Unterstützung liegt bei 114,66.
Montag, 17. September 2007
USD/JPY - Rätselraten um US-Zinsschritt
Nachdem der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan darauf hinwies, dass der Spielraum der US-Notenbank aufgrund der bestehenden Inflationsgefahren begrenzt sei, äußerte sich die Barclays Capital in vergleichbarer Art und Weise. Als Hindernisfaktor für Leitzinssenkungen wurden jedoch nicht Inflationsgefahren sondern das Leistungsbilanzdefizit angeführt. Die US-Notenbank habe noch nie zu Zeiten der Abhängigkeit vom Zufluss ausländischen Kapitals einen längeren Zinssenkungszyklus eingeleitet, so die Aussage. Niedrigere Zinsen würden die Attraktivität des US-Anlageraums verringern. Bis morgen dürfte damit ungewiss bleiben, ob die US-Notenbank den Leitzins um 25 Basispunkte oder 50 Basispunkte senkt. Möglicherweise könnte auch eine weitere Senkung des Diskontsatzes ins Haus stehen, um die Refinanzierungsmöglichkeiten der Kreditinstitute zu verbessern. Von der Entscheidung wird abhängen, ob der am 9. Juli etablierte Abwärtstrend bei USD/JPY, der derzeit bei rund 115,00 verläuft, intakt bleibt oder überwunden wird. Eine Senkung um 50 Basispunkte würde für eine Fortsetzung des Abwärtstrends sprechen. USD/JPY notiert um 13:15 Uhr UTC bei 114,98 und ringt mit der beschriebenen Abwärtsbewegung. Sollte USD/JPY den Bereich von 115,50 überschreiten, sollte eine weitergehende Erholung einsetzten. Für diesen Fall würde es sich anbieten Stopp-Buy-Orders zu platzieren. Die nächste Unterstützung liegt bei 114,66.
DEVISEN/Euro vor US-Zinsentscheidung wenig verändert zum Dollar
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro präsentiert sich zu Wochenbeginn nur wenig verändert zum Dollar. Händler stellen sich auf ein ereignisloses Geschäft vor der Leitzinsentscheidung der Federal Reserve am Dienstag ein. Eine Leitzinssenkung durch die US-Notenbank gilt dabei als ausgemachte Sache. Die Frage ist, ob die Fed um 25 Basispunkte oder gleich um 50 Basispunkte die Zinsen senken wird. Die US-Konjunkturdaten vom vergangenen Freitag haben hier keine entscheidenden Hinweise liefern können. Beobachter halten es für möglich, dass die Fed bis Jahresende gleich eine ganze Reihe von Zinssenkungen durchführen wird, um die durch die Subprime-Krise geschwächte US-Wirtschaft zu stützen.

Derweil hat der ehemalige Chairman der Fed, Alan Greenspan, darauf hingewiesen, dass der Spielraum der Notenbank aufgrund der bestehenden Inflationsgefahren begrenzt sei. Barclays Capital weist zudem auf das US- Leistungsbilanzdefizit als Hindernisfaktor für Leitzinssenkungen hin. Die Fed habe noch niemals in ihrer Geschichte zu Zeiten der Abhängigkeit vom Zufluss ausländischen Kapitals einen längeren Zinssenkungszyklus eingeleitet, heißt es. Am Montag könnte auf Konkunkturseite einzig die Bekanntgabe des Empire State Manufacturing Index September für Bewegung sorgen.
Charttechnisch geht es für den Euro nach oben um die Marke von 1,3900 USD. Diese Marke wurde in der vergangenen Woche bereits mehrfach überwunden. Gewinnmitnahmen und Repatriierungen in den Dollarraum in dem unsicheren Umfeld drückten den Euro dann aber wieder unter die psychologisch wichtige Marke. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 710,60 USD nach einem Nachmittagsfixing in London am Freitag mit 716,35 USD.

Derweil hat der ehemalige Chairman der Fed, Alan Greenspan, darauf hingewiesen, dass der Spielraum der Notenbank aufgrund der bestehenden Inflationsgefahren begrenzt sei. Barclays Capital weist zudem auf das US- Leistungsbilanzdefizit als Hindernisfaktor für Leitzinssenkungen hin. Die Fed habe noch niemals in ihrer Geschichte zu Zeiten der Abhängigkeit vom Zufluss ausländischen Kapitals einen längeren Zinssenkungszyklus eingeleitet, heißt es. Am Montag könnte auf Konkunkturseite einzig die Bekanntgabe des Empire State Manufacturing Index September für Bewegung sorgen.
Charttechnisch geht es für den Euro nach oben um die Marke von 1,3900 USD. Diese Marke wurde in der vergangenen Woche bereits mehrfach überwunden. Gewinnmitnahmen und Repatriierungen in den Dollarraum in dem unsicheren Umfeld drückten den Euro dann aber wieder unter die psychologisch wichtige Marke. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 710,60 USD nach einem Nachmittagsfixing in London am Freitag mit 716,35 USD.
Abonnieren
Posts (Atom)

