Aus Sicht von Volkswirten sei die Hauptfrage, ob sich die EZB weiter "wachsam" zu den Inflationsgefahren äußern wird. Sollte dies der Fall sein, dürfte das als Hinweis für einen zu erwartenden Zinsschritt im September gewertet werden. Sollte dieser Hinweis dagegen entfallen, dürfte der Euro unter Abgabedruck geraten. Allerdings weisen Marktteilnehmer darauf hin, dass sich die Investoren derzeit auf die Turbulenzen an den Kreditmärkten konzentrierten. Derweil hat der Bankenausschuss des US-Senats einen Gesetzesentwurf gebilligt, um den Druck auf China in Fragen der Währungsliberalisierung zu erhöhen. Nicht enthalten in dem Entwurf ist allerdings die Möglichkeit, Handelssanktionen im Fall von Währungsmanipulationen zu verhängen.
Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 664,70 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 665,75 USD.


