FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Donnerstag unterhalb der Marke von 1,41 USD in den europäisch dominierten Handel gestartet. Als Grund für die Euro-Schwäche werden Gewinnmitnahmen und die Charttechnik im Handel genannt. Charttechnisch ist das Währungspaar Euro/Dollar aus der zuletzt ausgebildeten Handelsspanne von 1,4160 bis 1,4250 USD herausgefallen. Die nächste wichtige Unterstützung wird bei 1,4050 USD gesehen. Im Blick des Devisenhandels stehen die Sitzungen der Bank of England und der Europäischen Zentralbank. Beide Notenbanken dürften nach Aussage aus dem Handel das Zinsniveau bestätigen. Bei EZB-Präsidente Jean-Claude Trichet werde auf die anschließenden Äußerungen geachtet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf möglichen Aussagen zu der Krise an den Kreditmärkten und einer eventuellen Auswirkung auf die Zinspolitik. Ansonsten steht am Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht das Event der Woche auf der Agenda. Die Beschäftigung in den USA dürfte im September nach dem unerwarteten Rückgang im Vormonat wieder gestiegen sein. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte rechnen mit einem Stellenzuwachs ex Landwirtschaft um 110.000 gegenüber dem Vormonat, nachdem die Zahl der Beschäftigten im August überraschend um 4.000 gefallen war.
Die Feinunze Gold wird aktuell mit 725 USD gehandelt nach einem Londoner Nachmittagsfixing von 730,25 USD am Mittwoch.
Europa New York Europa
(7.20) (Late Trad.) (17.30)
EUR/USD 1,4092 1,4105 1,4148
USD/JPY 116,51 116,68 116,72
EUR/JPY 164,18 164,59 165,14
EUR/GBP 0,6936 -- 0,6943
EUR/CHF 1,6627 -- 1,6660


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen