Freitag, 19. Oktober 2007

Fundamentalanalyse (USD/JPY)


Y117.19 - Tageshoch im Mittwoch
Y116.80 - Mittelmenge von Offers
Y116.40/50 - Mittelmenge von Offers
Y116.20/31 - Technischer Bereich
Y115.90/00 - Mittelmenge von Offers
Y115.50/60 - Mitelmenge von Offers
Y115.54 - Preis (11:33 UTC)
Y114.85 - Kräftiger technischer Bereich und huetiger Hoch.
Y114.80 - Stops
Y114.70/65 - Kleine Menge von Bids
Y114.10/00 - Mittelmenge von Bids
Y113.42 - Techinischer Bereich

EUR/USD: Jetzt long gehen?



Nachdem es den Märkten einige Zeit erfolgreich gelang, die US-Hypothekenkrise zu verdrängen, ist sie nun ins Bewusstsein der Anleger zurückgekehrt. Erst warnte der Finanzvorstand der Citibank vor weiteren Belastungen, die auf die Kreditinstitute zukommen werden, dann sprach auch der Vorsitzende der US-Notenbank Ben Bernanke von lang anhaltenden Auswirkungen der Immobilienkrise auf die Konjunktur. Und die Immobilienkrise ist noch längst nicht vorbei. Der Stimmungsindikator des US-amerikanischen Bauunternehmerverbands NAHB ist im Oktober auf den tiefsten Stand seit seiner Berechnung gesunken. Die Vereinigung der amerikanischen Hypothekeninstitute MBA erwartet, dass der Umfang der neuen Hypothekenkredite 2007 auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2000 und damit auf das Niveau vor dem Immobilienboom zurückfällt.

Neue Abwertungsrunde beim Dollar?
Der US-Dollar geriet durch diese negativen Aussichten bislang jedoch kaum unter neuen Verkaufsdruck. Das liegt vor allem daran, dass die veröffentlichten US-Konjunkturdaten aus anderen Bereichen als dem Immobilienmarkt im Großen und Ganzen robust ausfielen. Eine weitere Zinssenkung durch die US-Notenbank ist damit alles andere als sicher. Sollten aber die nächsten US-Konjunkturdaten die Erwartungen enttäuschen und eventuell auch der Aktienmarkt aufgrund schwacher Quartalszahlen der Unternehmen erneut unter Druck geraten, könnte eine neue Abwertungsrunde beim Dollar eingeläutet werden.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DEVISEN/Euro steigt auf neues Allzeithoch bei 1,4320 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Vor Beginn des Treffens der Finanzminister der G7-Staaten in Washington zeigt der Euro unverändert Stärke zum Dollar und markiert am Freitagmorgen ein neues Allzeithoch bei 1,4320 USD. Der Greenback büßt auch zum Yen weiter an Boden ein, er hat auf 114,97 JPY abgewertet nach Kursen um 115,66 JPY im späten US-Devisengeschäft. Nachgegeben hat auch der Euro zum Yen, das Paar handelt bei 164,47 JPY nach 165,23 JPY. Angesichts der Ungewissheit über den Ausgang des G7-Treffens lösten Anleger Zinsdifferenzgeschäfte auf, wovon der Yen profitiere, heißt es im Handel. Der japanische Finanzminister Fukushiro Nukaga hat am Morgen verlauten lassen, die G7 werde aller Voraussicht nach auch die Wechselkurse thematisieren.

Im Devisen-Optionsmarkt ist unterdessen von steigenden Volatilitäten die Rede. "Gerüchte und Spekulationen im Vorfeld des G7-Treffens wären überhaupt keine Überraschung", stellt ein Händler fest. Es könne also in den Währungspaaren im Verlauf des Tages zu heftigen Kursausschlägen kommen. Konjunkturdaten dürften in den Hintergrund treten. Möglicherweise bewege das britische Bruttoinlandprodukt im dritten Quartal das Pfund Sterling. Erwartet wird ein Anstieg um 0,7% im Vergleich zum zweiten Quartal bzw um 3,1% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Am Nachmittag lädt die US-Notenbank zu einer Konferenz mit dem Chairman Ben Bernanke und dem Fed-Gouverner Fred Poole.

"Es bleibt beim Aufwärtstrend und den weiterhin freundlichen Aussichten für den Euro", meint Jürgen Meyer, technischer Analyst der Landesbank Baden-Württemberg. Über 1,4320 USD erschließe sich Aufwärtspotenzuial bis zu 1,44 USD. Scheitere der Euro jedoch an diesem Widerstand, könne er bis 1,4190 USD korrigieren.

Angesichts der Dollar-Schwäche hat das Gold die Preis-Rally fortgesetzt. Die Feinunze Gold handelt aktuell in London mit 769,20 USD nach 764,15 USD zum Fixing am Donnerstagnachmittag.