Mittwoch, 27. Februar 2008

DEVISEN/Euro hält sich über 1,50-USD-Marke

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro kann seine Rekordstände jenseits der Marke von 1,50 USD beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Mittwoch halten. Zum Höhenflug des Euro gegenüber dem Greenback tragen laut Händlern gleich zwei Umstände bei: Zum einen profitiert er von guten europäischen Konjunkturdaten und zum anderen wird der Dollar von schwachen Konjunkturdaten und Inflationssorgen belastet.

In der Eurozone haben vor allem der überraschend gut ausgefallene ifo-Index zum deutschen Geschäftsklima für eine Beschleunigung des Euro nach oben gesorgt. Umgekehrt hätten die US-Konjunkturdaten eine Schwächung des Dollar bewirkt. So fiel das Verbrauchervertrauen mit einem Wert von 75 im Februar deutlich unter die Konsenserwartung von 80,5. Die Hoffnung, dass die schlechte Verbraucherumfrage der Universität Michigan von vergangener Woche nur ein regionales Phänomen sei, habe sich damit zerschlagen. Gleichzeitig stiegen die US-Produzentenpreise in der Kernrate doppelt so stark an wie befürchtet. Am Markt gehe bereits langsam die Angst vom Stagflations-Gespenst um, ist von Händlern zu hören.





Die technischen Analysten der LBBW sehen den Euro im weiteren Tagesverlauf weiter freundlich. Nachdem er die psychologische Hürde von 1,50 USD herausgenommen habe, rücke nun die Zone um 1,5230 USD in den Blickpunkt. Auf dem Weg dorthin liegen Widerstände bei 1,5050 USD und danach bei 1,5110/40 USD. Auf der Gegenseite könnte ein Stundenschluss unter der Marke von 1,4850 USD eine Korrektur einläuten.

Die Feinunze Gold hat notiert derzeit bei 956,50 USD nach einem Londoner Nachmittagsfixing von 937,75 USD am Dienstag. In Hongkong stieg der Goldpreis bereits auf ein Allzeithoch von 957 USD.
EUREX/DAX-Futures kaum verändert - Kurz vor Widerstand
27.02.2008 - 08:32

FRANKFURT (Dow Jones)--Kaum verändert ist der DAX-Futures am Mittwochmorgen in den Handel gestartet. Der März-Kontrakt steigt gegen 8.21 Uhr um 10 auf 7.026 Punkte. Das Tageshoch liegt bislang bei 7.029,5 und das Tagestief bei 7.010 Punkten. Umgesetzt wurden bisher rund 1.550 Kontrakte. "Die Vorgaben sind gut und der FDAX weiter im Aufwärtstrend", sagt ein Händler. Wie zu erwarten, setze der Markt die Erholungsrally fort. "Allerdings dürfte der Widerstandsbereich um 7.040 für kurzfristige Gewinnmitnahmen sorgen", so der Händler weiter. Zwischenkorrekturen seien daher nicht auszuschließen. Sollte ein Ausbruch gelingen, könnte der Kontrakt bis rund 7.100 laufen.