Montag, 15. Oktober 2007

Devisenanalyse (EUR/USD)

Nach wie vor kann man denken, dass das Währungspaar mit seiner abwärts laufenden Bewegung von $1.4240 zu $1.4151 die völlige Korrektion vom Anstieg des Preises von $1.423 zu $1.4240 bezeichnete. Zur Zeit versuchen die "Bullen" die weitere anwärts laufende Bewegung von $1.4013 zu $1.4151, aber die "Bären" versuchen die Korrektion hartnäckig weiterführen. Die Kämpfe dieser "Tieren" wurde in diesem Moment mit dem Versuchen zur Testierung des Bereiches von $1.4240 beendet, als der Preis den Tageshoch von $1.4243 erreicht hat. Aber der überzeugende Durchbruch oberhalb $1.4240 hat den Bären den Mut nicht genommen, denn im Bereich von $1.4282 befindet sich das historische Maximum. Trader sollen alle Mühe geben, um diesen Bereich überzuwinden.

Widerstände: 1.4240, 1.4265, 1.4290/1.4300, 1.4360, 1.4395, 1.4430, 1.4465, 1.4500/15, 1.4585, 1.4725.
Aktueller Preis - 1.4215 (14:34 UTC)
Unterstützungen: 1.4200, 1.4155, 1.4130, 1.4100, 1.4075, 1.4015, 1.3990, 1.3960, 1.3930, 1.3895, 1.3830, 1.3800, 1.3775.

DEVISEN/Euro startet wenig verändert zum Dollar

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Montag wenig verändert in die neue Handelswoche gestartet. Die insgesamt recht positiv ausgefallenen US-Konjunkturdaten am Freitag konnten den Greenback nur kurzfristig entlasten. Das Sentiment für den Dollar sei einfach zu schlecht, als das es durch einige bessere Konjunkturdaten revidiert werde, heißt es im Handel. Daneben heißt es,
dass immer wieder Zentralbanken, die ihre Reserven stärker diversifizieren wollten, bei Euro-Schwäche als Käufer aufträten. Am Berichtstag dürfte das Geschäft eher ruhig verlaufen. Auf größere Aufmerksamkeit dürfte lediglich am Nachmittag die Bekanntgabe des Empire State Manufacturing Index für den Monat Oktober stoßen.

Am Freitag fielen die Einzelhandelsumsätze etwas über den Erwartungen aus und dämpften damit die Befürchtungen eines stärkeren Einbruchs der Konsumlaune der US-Verbraucher. Inflationsängste wurden durch die niedriger als erwartet ausgefallene Kernrate der Erzeugerpreise etwas gedämpft. Das Thema hoher Ölpreis und die damit verbundenen Gefahren bleiben aber aktuell, wie auch die klar über den Prognosen liegende Headline der Erzeugerpreise gezeigt habe. Auf die aktuelle Geldpolitik der US-Notenbank dürften die Daten jedoch kaum einen Einfluss haben, da derzeit die Abwärtsrisiken für die Konjunktur, die aus den Finanzmarktturbulenzen resultieren könnten, das Denken und Handeln der Fed dominierten, meint ein Volkswirt.

Aus technischer Sicht würde laut LBBW nur ein Bruch der 1,4205 USD die direkte Rückkehr des Aufwärtstrends signalisieren und einen Anstieg Richtung 1,4250 USD gefolgt von 1,4320 USD ins Spiel bringen. Auf der anderen Seite wäre ein Stundenschluss unter 1,4100 USD ein negatives Signal für eine mögliche Korrektur zurück zur 1,4050/20er Zone. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 753,30 USD nach einem Nachmittags-Fixing am Freitag bei 749,50 EUR.