Donnerstag, 29. November 2007

Devisenanalyse (GPBUSD)


Die Unterstützung von $2.0580 bleibt unter Druck und der Durchbrechung niederhalb der Unterstützung soll ein Abschlag auf zum 55-täglichen Moving Average bei $2.0495, inzwischen bleibt die Risiken zum Abfall auf zum Bereich von $2.0419 in Kraft.

4: $2.0970 76.4% Fibonacci von $2.0162 - $2.0359
3: $2.0850/53 1% Umschlag des Moving Average, 61.8% Fibonacci von $2.1162 - $2.0359
2: $2.0750 Stundentief und -hoch
1: $2.0640 Korrekturhoch
- $2.0606 (GBPUSD: 15:13 UTC)
1: $2.0580 76.4% Fibonacci von $2.0523 - $2.0764
2: $2.0525/30 Tageshoch vom 23.Nov.und Tagestief vom 21.Nov.
3: $2.0495 55-täglicher Moving Average
4: $2.0450/55 76.4% Fibonacci von $2.0353 - $2.0765, Tagestief vom 19.Nov.

Bild vom IFC Markets Geschäftsterminal "NetTradeX": Moving Average (21-täglicher: rot dünn, 55-täglicher: rot dick), 1% Umschlag, Stochastic und Fibonacci.

EUR/USD: Gewinne mit Short-Position

Die Hiobsbotschaften vom amerikanischen Immobilienmarkt nehmen kein Ende. Die Banken melden immer neue Milliardenverluste. In der letzten Woche standen die beiden halbstaatlichen Hypothekeninstitute Freddie Mac und Fannie Mae im Mittelpunkt des Interesses. Die Vorstände der Banken beteuern zwar, dass das Schlimmste nun vorüber sei. Aber daran kann man berechtigte Zweifel haben. Das Anlagevolumen der Hedge Fonds, die in hochkomplexe strukturierte Anleihe-Produkte investieren (die so genannten SIVs), beträgt über 300 Mrd. USD. Bei diesen Fonds dürften sich weiterhin Finanzierungslücken auftun, denn der Abwärtstrend am amerikanischen Immobilienmarkt hält an. Die als Sicherheiten dienenden Hypothekenkredite werden dadurch immer weniger wert. Ausdruck dieser Abwärtsbewegung sind die fallenden Immobilienpreise.





Gewinnmitnahmen bei EUR/USD

Der am gestrigen Dienstag veröffentlichte Case-Shiller-Hauspreisindex für die 20 größten Städte der USA bestätigte den ungebrochenen Abwärtstrend bei den Immobilienpreisen in den Vereinigten Staaten. Der Index zeigte im September einen Rückgang um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit hat sich der Preisrückgang in jedem Monat seit Anfang 2007 beschleunigt. Im September gab es zudem erstmals in allen 20 Städten im Monatsvergleich sinkende Preise. Heute und morgen werden weitere Zahlen vom US-Immobilienmarkt veröffentlicht, die ebenfalls keine große Hoffnung machen dürften. Dennoch konnte sich der US-Dollar von seinem Tief erholen und die von mir erwartete deutliche Korrekturbewegung einleiten. Der Grund ist ein technischer: Der Dollar ist überverkauft und selbst immer neue Hiobsbotschaften aus den USA halten die Marktteilnehmer nicht von Gewinnmitnahmen ab. EUR/USD nimmt nun die Unterstützung bei 1,4680 ins Visier. Diese dürfte aber meiner Ansicht nach den Kursrückgang nur zeitweise aufhalten.


EUR/USD (akt. Kurs: 1,4742)
Widerstände: 1,4780 1,4820 1,4850 1,4900 1,5000
Unterstützungen: 1,4730 1,4680 1,4620 1,4550

USD/JPY (akt. Kurs: 109,04)
Widerstände: 109,80 110,40 111,40 112,00
Unterstützungen: 108,40 107,50 107,00 105,80

USD/CHF (akt. Kurs: 1,1151)
Widerstände: 1,1190 1,1210 1,1260 1,1370
Unterstützungen: 1,1100 1,1040 1,0980 1,0900

GBP/USD (akt. Kurs: 2,0613)
Widerstände: 2,0680 2,0740 2,0760 2,0800
Unterstützungen: 2,0540 2,0450 2,0340 2,0260


Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

DJ DEVISEN/Euro verliert an Boden gegenüber dem Dollar

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist wieder deutlich gegenüber dem Dollar zurückgefallen. Händler sprechen von einer Konsolidierung auf hohem Niveau. "Wir bewegen uns hier zwischen 1,47 und 1,49 USD, wobei die Umsätze eher dünn sind", meint ein Marktteilnehmer. Daher sollten die Bewegungen nicht überinterpretiert werden. Schwache US-Immobiliendaten am Nachmittag könnten hier rasch zu neuen Vorzeichen führen. Am Mittwoch war der Dollar zeitweise unter Druck geraten, nachdem der stellvertretende Fed-Chairman Donald Kohn angesichts der erneuten Finanzmarktturbulenzen die Bereitschaft der US-Notenbank zu einer weiteren Zinssenkung signalisiert hatte.

Diese Haltung wurde nochmals durch das Beige Book unterstrichen. Danach bleibt die US-Wirtschaft bis auf Weiteres von der Krise am Immobilienmarkt belastet. Es gebe nur einige sehr verstreute Anzeichen einer möglichen Stabilisierung inmitten eines sich fortsetzenden Abbremsungsprozesses. Das aktuelle Beige Book bildet die Grundlage der Zinsentscheidung, die der Offenmarktausschuss (FOMC) der Fed bei seiner Sitzung am 11. Dezember fassen wird. Beobachter gehen vor allem wegen der anhaltenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise davon aus, dass der geldpolitische Schlüsselsatz dann um 25 Basispunkte auf 4,25% reduziert wird.

Der Yen bewegt sich nach den kräftigen Abschlägen vom Mittwoch kaum noch. Japanische Exporteure hätten den Dollar in Asien eher verkauft, von Seiten spekulativer Anleger seien eher noch Dollarkäufe zu sehen gewesen, heißt es aus dem Handel. Der Yen sei nun bei 108 USD/JPY unterstützt und treffe bei 113 USD/JPY auf Widerstand. Der Euro finde bei 1,4720 USD Halt und treffe bei 1,4880 USD auf Gegenwehr.

Die Feinunze Gold wurde am Vormittag zum Fixing in London mit 807,25 USD festgestellt nach einem Nachmittags-Fixing von 801,75 USD am Mittwoch.





Europa Europa New York (
12.40) (7.20) (Late Trad.)
EUR/USD 1,4739 1,4824 1,4822
USD/JPY 109,94 110,05 109,95
EUR/JPY 162,04 162,12 163,28
EUR/GBP 0,7147 0,7146 --
EUR/CHF 1,6501 1,6500 --