Donnerstag, 20. September 2007

Devisenanalyse (20.09.2007)

Die Analysten von Barclays Capital schätzten, die absteigende Bewegung des Währungspaares GBP/JPY von der Maxima im Juli kommt zu Ende. Der Intraday-Impuls wird positiv bleiben, solang die Cross Rate oberhalb des Bereiches von Y160.45 handelt. Aber die Bank trägt immer noch Bedenken vor dem laufenden Rally und wartet auf das Signal für den Verkauf, denn sie prognostiziert kleine Anstieg des Crosses. Im Hinsicht auf das Währungspaar EUR/GBP schätzt Royal Bank of Scotland, wegen der Nahe des Bereiches von stg.0.7020 sei nicht auszuschließen die Korrektur und Konsolidierung. Die Bank bestimmt die Spanne der Konsolidierung zwischen stg.0.7020 und stg.0.6920. Danach vermuten die Experten, der Pfung werde auf das Bereich von stg.0.7105 und stg.0.7255 wieder ansteigen.

GBP/USD
Widerstände. $2.0115/20 - $2.0170/75 - $2.0180 - $2.0317
Unterstützungen: $1.9974 - $1.9951 - $1.9920 - $1.9900/80 - $1.9830

USD/JPY
Widerstände: Y115.50/75 - Y116.09 - Y116.37 - Y116.40/55 - Y117.09
Unterstützungen: Y115.00 - Y114.92 - Y114.80 - Y114.62/48 - Y114.10/00

EUR/USD
Widerstände: $1.4066 - $1.4100 - $1.4150 - $1.4207 - $1.4554
Unterstützungen: $1.3990 - $1.3960 - $1.3936 - $1.3930





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DEVISEN/Euro vor Bernanke-Anhörung unter 1,40 USD seitwärts

FRANKFURT (Dow Jones)--Im frühen europäischen Devisengeschäft bewegt sich der Euro zum Dollar weiterhin unter 1,40 USD seitwärts. "Euro-Käufer sind spätestens bei Kursen um 1,3950 USD zu beobachten", berichtet ein Händler. Andererseits sei die Gemeinschaftswährung auf dem Weg nach oben weiterhin bei 1,40 USD "gedeckelt". Aktuell wechselt der Euro mit 1,3972 USD den Besitzer. Zum
Yen haben der Dollar und der Euro leicht nachgegeben. Den weiteren Fortgang dürften am Nachmittag die Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke und Finanzminister Henry Paulson zum Thema "Subprime-Krise und ihre Lösung" vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses bestimmen. Zudem werden in den USA wöchentliche Arbeitsmarktdaten und der Philadelphia-Fed-Index im September veröffentlicht.

Das Pfund Sterling, das zuletzt zum Euro stark unter Druck gekommen war, könnten im Verlauf des Vormittags die britischen Einzelhandelsumsätze im August beeinflussen. Die technische Lage des Euro ist laut einem Analysten weiter freundlich. "Der Aufwärtstrend des Euro ist ungebrochen und kann in den kommenden Tagen noch immer bis zur Zone um 1,44/45 USD führen", meint der Analyst. Eine Unterstützung auf kurze Sicht liege bei 1,3920 USD, ein nächster Widerstand bei 1,4005 USD.

Die Feinunze Gold wird im frühen Londoner Handel mit 722,60 USD gepreist nach einem Nachmittags-Fixing von 725,15 USD am Mittwoch.

DEVISEN/Euro steigt über 1,40 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Donnerstagmorgen über die Marke von 1, 40 USD gestiegen. Bei 1,4039 USD hat die Gemeinschaftswährung ein Rekordhoch erreicht. Ein Frankfurter Händler spricht vom Euro als der "Fluchtwährung Nummer eins". "Mit der Krise der Hypothekenmärkte in den USA und Großbritannien fallen der Dollar und das Pfund als Anlagewährungen derzeit aus", stellt ein anderer Händler fest. Der Yen leide tendenziell unter der wieder gestiegenen Risikoneigung, die Zinsdifferenzgeschäfte begünstige. Diese so genannten Carry Trades belasten die japanische Währung. Mit Blick auf die großen Devisen werde also der Euro zunehmend zum Favoriten der Investoren.





Aus technischer Sicht könne der Euro kurzfristig bis auf 1,41 USD steigen, prognostiziert ein Devisenanalyst. Der Dollar-Index, der die US-Währung gegen sechs große Devisen abbildet, sei von seinem Allzeitteif noch etwa 1% entfernt. "Rechnet man dieses eine Prozent auf den Euro/Dollar drauf, ist man bei etwa 1, 41 USD", sagt der Analyst.