FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro präsentiert sich beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Mittwochmorgen nur wenig verändert zum Dollar. Am Berichtstag dürften einmal mehr US-Konjunkturdaten am Nachmittag im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Auf besondere Beachtung dürfte dabei die Bekanntgabe der Verbraucherpreise für September stehen. Marktteilnehmer erhoffen sich hiervon Hinweise, wie viel Spielraum die Federal Reserve bei möglichen zukünftigen Leitzinssenkungen hat. Derweil spielen derzeit unterschiedliche Einflussfaktoren eine Rolle am Devisenmarkt. Während die wieder verstärkt zu beobachtende Tendenz der Investoren zu Risikoaversion grundsätzlich zumindest kurzfristig stützend für den Greenback sein sollte, sei der anhaltende Ölpreisanstieg Dollar-negativ zu sehen, äußert sich die UBS.
Am Vortag ist es besonders im Yen zu Carry-Trade-Auflösungen gekommen, die die japanische Währung gegen Dollar als auch Euro hat ansteigen lassen. Auch geriet der Euro in der Folge gegen die US-Währungen etwas unter Abgabedruck. Daneben steht am Berichtstag die Veröffentlichung der Baubeginne September sowie des Beige Book an. Am Vortag ist das Vertrauen der US-Bauunternehmen
einer Umfrage zufolge auf ein Rekordtief gefallen. Wie die National Association of Home Builders (NAHB) am Dienstag berichtete, sank ihr Index für die Verkaufsaktivitäten von neuen Einfamilienhäuser auf 18 von 20 im September. Damit wurde der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Januar 1985 verzeichnet.
Die nächsten Unterstützungen für den Euro liegen bei 1,4150 USD sowie 1,4100 USD und 1,4050 USD. Nach oben liegt eine Marke bei 1,4225. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 758,10 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 756,75 USD.



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