FRANKFURT (Dow Jones)--Ungewöhnlich ruhig verläuft am Mittwochmorgen der Handel in den großen Währungspaaren. Bereits im späten US-Devisengeschäft pendelte sich der Euro zum Dollar um 1,4250 USD ein. Seitdem bewegt sich das Währungspaar in einer engen Spanne um diese Marke. "Es scheint als habe der Markt beim Euro/Dollar erst einmal eine angemessene Bewertung gefunden", vermutet ein Händler. Dies könne sich aber rasch ändern, wenn am Nachmittag die Zahlen zu Hausverkäufen im September veröffentlicht werden. Der Konsens von Volkswirten lautet auf einen Rückgang um 3,6% im Vergleich zum August. Damit würde sich der Rückgang etwas abschwächen, im August belief sich das Minus auf 4,3%.

"Die bisherigen Daten vom Immobilienmarkt für September waren schlecht und von den weiter zur Veröffentlichung anstehenden ist nichts Gutes zu erwarten", meint die österreichische Erste Bank in einem Ausblick auf die Zahlen. Allerdings seien die September-Daten zum Wohnungsmarkt verzerrt, da die Turbulenzen an den Finanzmärkten im August den Immobilienmarkt belastet haben dürften. Aus technischer Sicht sei der Euro bei 1,42 USD unterstützt, sagt ein Händler. Ein Widerstand liege bei 1,43 USD. Der Yen wertet unterdessen sowohl zum Euro als auch zum Dollar leicht auf.
Die Feinunze Gold ist mit 758,80 USD in den Londoner Handel gegangen nach einem Nachmittagfixing von 758,25 USD.
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