Stress auf den Finanzmarkt und die Erscheinung, die euphemistisch "Abwesendheit der Sicht" gennat werden kann, herrschen weiter auf den Kapitalmärkten. Am Devisenmarkt reflektieren sie sich auf die Verminderung der kurzen Positionen im Yen, im schweizerischen Frank, Positionen im Dollar und der langen Positionen in den rentabelen Devisen , einschließend die entwickelnden Märkten. Am Devisenmarkt hat sich die Dynamik heute mehr oder weniger zurückgehalten, aber die Ruhe hat eher nervösen Charakter. Der gestrige Druck hat sich auf den europäischen Geldmärkten gezeigt und wurde auf die amerikanischen Märkte, wo FEB ungefähr $47.25 hinausgeworfen. Diese Woche war für den Pfund traurig. Der Fall des Wohnhäuserpreises, des Verbraucherpreises, "weiche" Inflations-Abrchnung von Bank of England hat Bärendienst geleistet. Wenn der Durchbruch im Bereich von $2.04 bestätigt wird, der Fall in der kruzfristigen Perspektive noch um 1% auf in der Richtung nicht auszuschließen. Es handelt sich um dem Euro, bestimmem wir unsere Zeil im Bereich von GBP0.7250 - Frülingshoch im Jahre 2003. (Brown Brothers Harriman)
Freitag, 16. November 2007
Devisenstrategie
Stress auf den Finanzmarkt und die Erscheinung, die euphemistisch "Abwesendheit der Sicht" gennat werden kann, herrschen weiter auf den Kapitalmärkten. Am Devisenmarkt reflektieren sie sich auf die Verminderung der kurzen Positionen im Yen, im schweizerischen Frank, Positionen im Dollar und der langen Positionen in den rentabelen Devisen , einschließend die entwickelnden Märkten. Am Devisenmarkt hat sich die Dynamik heute mehr oder weniger zurückgehalten, aber die Ruhe hat eher nervösen Charakter. Der gestrige Druck hat sich auf den europäischen Geldmärkten gezeigt und wurde auf die amerikanischen Märkte, wo FEB ungefähr $47.25 hinausgeworfen. Diese Woche war für den Pfund traurig. Der Fall des Wohnhäuserpreises, des Verbraucherpreises, "weiche" Inflations-Abrchnung von Bank of England hat Bärendienst geleistet. Wenn der Durchbruch im Bereich von $2.04 bestätigt wird, der Fall in der kruzfristigen Perspektive noch um 1% auf in der Richtung nicht auszuschließen. Es handelt sich um dem Euro, bestimmem wir unsere Zeil im Bereich von GBP0.7250 - Frülingshoch im Jahre 2003. (Brown Brothers Harriman)
Talfahrt mit Gewinn
von Benjamin Feingold
Experten erwarten weitere Kursverluste chinesischer Aktien. Wie Anleger mit Short-Papieren profitieren können, wenn Chinas überhitzte Börsen nachgeben, lesen Sie hier.
Seit seinem Hoch Mitte Oktober hat der Shanghai Composite Index zwischenzeitlich mehr als 15 Prozent verloren. Am Dienstag etwa hatte die hohe Inflationsrate die Anleger in Schrecken versetzt: Mit 6,5 Prozent lag sie so hoch wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Am Mittwoch legte der Index zwar wieder knapp fünf Prozent zu. Doch dass die Talfahrt gestoppt ist, bezweifeln viele. Beobachter sind sich einig, dass sich in China eine gewaltige Spekulationsblase gebildet hat. Die rasanten Kursanstiege und die hohe Bewertung chinesischer Aktien erinnern an die Technologiehausse Ende der 90er-Jahre.
Um von einem Platzen dieser möglichen Blase zu profitieren, müssen Anleger zwischen zwei Hauptsegmenten in China unterscheiden. Zum einen gibt es die Festlandbörsen in Schanghai und Shenzen mit ihren A- und B-Aktien und zum anderen die H-Aktien und Red Chips aus Hongkong. Chinesischen Privatanleger und viele börsennotierte staatliche Unternehmen selbst haben mit ihren Aktienengagements die Kurse der spekulativen A-Aktien in die Höhe getrieben. Hier ist die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 50 für 2007 sehr hoch.
Versuch, die Spekulationsblase zu verhindern
Die chinesische Regierung hat daher Anfang November die Staatsfirmen angehalten, ihre Engagements am Aktienmarkt zu reduzieren und sich nicht übermäßig an Spekulationsgeschäften zu beteiligen. Isaac Meng, Chinaanalyst von BNP Paribas, sieht hierin den Versuch, eine Spekulationsblase zu verhindern. Offensichtlich nehmen die Börsianer diese Ankündigung ernst, wie die fallenden Kurse zeigen. Vorherige Versuche, die Hausse zu bremsen, sind dagegen gescheitert.
Anleger können mit dem Turbo-Bear-Papier von ABN Amro auf den FTSE Xinhua 50 A-Shares an fallenden Kursen der A-Titel partizipieren. Der Index umfasst die 50 größten A-Aktien in China. Das Papier besitzt derzeit einen Hebel von 3,0. Bei einem Kursrückgang von zehn Prozent würde der Turbo-Short um annähernd 30 Prozent zulegen.
Spiegelverkehrt zum jeweiligen Index
In Hongkong fällt die Bewertung trotz des rasanten Kursanstiegs in den vergangenen Monaten moderater aus als bei den A-Aktien. Von August bis Oktober hat sich etwa der Hang Seng China Enterprises Index (HSCE) fast verdoppelt. Er misst die Entwicklung der in Hongkong gelisteten H-Aktien chinesischer Firmen. Der Hongkonger Leitindex Hang Seng legte in diesem Zeitraum rund 50 Prozent zu. Auf beide Barometer bietet Goldman Sachs Short-Indexzertifikate an.
Die Papiere haben eine unbegrenzte Laufzeit und entwickeln sich spiegelverkehrt zum jeweiligen Index. Verliert der HSCE beispielsweise fünf Prozent, steigt das Short-Zertifikat um fünf Prozent. Umgekehrt fällt das Papier, wenn der Basiswert steigt. Zusätzlich beinhaltet das Short-Zertifikat die doppelten Tagesgeldzinsen, denn Zinsen fallen sowohl für das investierte Anlagevolumen als auch für die Barmittel aus den Leerverkäufen an. Allerdings verlangt der Emittent eine Gebühr, sodass die Short-Papiere derzeit rund ein halbes Prozent im Jahr kosten. Wer überproportional an fallenden Kursen in Hongkong partizipieren möchte, kann zwischen Turbos und Put-Optionsscheinen wählen. Der in der Tabelle genannte Put-Optionsschein auf den Hang Seng etwa liegt im Plus, wenn der Index zum Laufzeitende Mitte Dezember 2008 unter 27.000 Punkten notiert. Der Anleger macht freilich erst dann einen Gewinn, wenn das Papier zusätzlich seine Kosten eingespielt hat.
Profitieren vom Volatilitätsanstieg
Bei Optionsscheinen müssen Anleger anders als bei den Turbo-Papieren zusätzlich die erwarteten Kursschwankungen (Volatilität) berücksichtigen. Bei Kursrückgängen nimmt die Nervosität in der Regel zu - und damit auch die Volatilität. Dieser Anstieg wirkt sich positiv auf den Wert des Scheins aus. Anleger profitieren mit einem Put also nicht nur von sinkenden Kursen, sondern während der Laufzeit auch von einem Volatilitätsanstieg, wenn es in Hongkong tatsächlich zu einem Kursrutsch kommen sollte.
Ein weiterer Vorteil der Puts im Vergleich zu Turbo-Shorts ist die fehlende Knock-out-Barriere. Sie kann zu einem Totalverlust des Turbo-Papiers führen, sollte der Indexkurs diese Schwelle berühren. Bei den starken Kursschwankungen in Fernost ist das schneller passiert, als mancher Anleger denken mag.
Experten erwarten weitere Kursverluste chinesischer Aktien. Wie Anleger mit Short-Papieren profitieren können, wenn Chinas überhitzte Börsen nachgeben, lesen Sie hier.
Seit seinem Hoch Mitte Oktober hat der Shanghai Composite Index zwischenzeitlich mehr als 15 Prozent verloren. Am Dienstag etwa hatte die hohe Inflationsrate die Anleger in Schrecken versetzt: Mit 6,5 Prozent lag sie so hoch wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Am Mittwoch legte der Index zwar wieder knapp fünf Prozent zu. Doch dass die Talfahrt gestoppt ist, bezweifeln viele. Beobachter sind sich einig, dass sich in China eine gewaltige Spekulationsblase gebildet hat. Die rasanten Kursanstiege und die hohe Bewertung chinesischer Aktien erinnern an die Technologiehausse Ende der 90er-Jahre.
Um von einem Platzen dieser möglichen Blase zu profitieren, müssen Anleger zwischen zwei Hauptsegmenten in China unterscheiden. Zum einen gibt es die Festlandbörsen in Schanghai und Shenzen mit ihren A- und B-Aktien und zum anderen die H-Aktien und Red Chips aus Hongkong. Chinesischen Privatanleger und viele börsennotierte staatliche Unternehmen selbst haben mit ihren Aktienengagements die Kurse der spekulativen A-Aktien in die Höhe getrieben. Hier ist die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 50 für 2007 sehr hoch.
Versuch, die Spekulationsblase zu verhindern
Die chinesische Regierung hat daher Anfang November die Staatsfirmen angehalten, ihre Engagements am Aktienmarkt zu reduzieren und sich nicht übermäßig an Spekulationsgeschäften zu beteiligen. Isaac Meng, Chinaanalyst von BNP Paribas, sieht hierin den Versuch, eine Spekulationsblase zu verhindern. Offensichtlich nehmen die Börsianer diese Ankündigung ernst, wie die fallenden Kurse zeigen. Vorherige Versuche, die Hausse zu bremsen, sind dagegen gescheitert. Anleger können mit dem Turbo-Bear-Papier von ABN Amro auf den FTSE Xinhua 50 A-Shares an fallenden Kursen der A-Titel partizipieren. Der Index umfasst die 50 größten A-Aktien in China. Das Papier besitzt derzeit einen Hebel von 3,0. Bei einem Kursrückgang von zehn Prozent würde der Turbo-Short um annähernd 30 Prozent zulegen.
Spiegelverkehrt zum jeweiligen Index
In Hongkong fällt die Bewertung trotz des rasanten Kursanstiegs in den vergangenen Monaten moderater aus als bei den A-Aktien. Von August bis Oktober hat sich etwa der Hang Seng China Enterprises Index (HSCE) fast verdoppelt. Er misst die Entwicklung der in Hongkong gelisteten H-Aktien chinesischer Firmen. Der Hongkonger Leitindex Hang Seng legte in diesem Zeitraum rund 50 Prozent zu. Auf beide Barometer bietet Goldman Sachs Short-Indexzertifikate an.
Die Papiere haben eine unbegrenzte Laufzeit und entwickeln sich spiegelverkehrt zum jeweiligen Index. Verliert der HSCE beispielsweise fünf Prozent, steigt das Short-Zertifikat um fünf Prozent. Umgekehrt fällt das Papier, wenn der Basiswert steigt. Zusätzlich beinhaltet das Short-Zertifikat die doppelten Tagesgeldzinsen, denn Zinsen fallen sowohl für das investierte Anlagevolumen als auch für die Barmittel aus den Leerverkäufen an. Allerdings verlangt der Emittent eine Gebühr, sodass die Short-Papiere derzeit rund ein halbes Prozent im Jahr kosten. Wer überproportional an fallenden Kursen in Hongkong partizipieren möchte, kann zwischen Turbos und Put-Optionsscheinen wählen. Der in der Tabelle genannte Put-Optionsschein auf den Hang Seng etwa liegt im Plus, wenn der Index zum Laufzeitende Mitte Dezember 2008 unter 27.000 Punkten notiert. Der Anleger macht freilich erst dann einen Gewinn, wenn das Papier zusätzlich seine Kosten eingespielt hat.
Profitieren vom Volatilitätsanstieg
Bei Optionsscheinen müssen Anleger anders als bei den Turbo-Papieren zusätzlich die erwarteten Kursschwankungen (Volatilität) berücksichtigen. Bei Kursrückgängen nimmt die Nervosität in der Regel zu - und damit auch die Volatilität. Dieser Anstieg wirkt sich positiv auf den Wert des Scheins aus. Anleger profitieren mit einem Put also nicht nur von sinkenden Kursen, sondern während der Laufzeit auch von einem Volatilitätsanstieg, wenn es in Hongkong tatsächlich zu einem Kursrutsch kommen sollte.
Ein weiterer Vorteil der Puts im Vergleich zu Turbo-Shorts ist die fehlende Knock-out-Barriere. Sie kann zu einem Totalverlust des Turbo-Papiers führen, sollte der Indexkurs diese Schwelle berühren. Bei den starken Kursschwankungen in Fernost ist das schneller passiert, als mancher Anleger denken mag.
DJ DEVISEN/Euro rutscht unter 1,46 USD
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro pendelt am Freitag um die 1,46-US-Dollar-Marke und wechselt zuletzt für 1,4595 USD den Besitzer. Devisenhändler begründen die Schwäche mit der Charttechnk. Der Euro sei daran gescheitert, die Marke von 1,47 USD herauszunehmen. Über die Cross-Rates sei leichter Druck auf den Euro gekommen, der bei 1,4610 ausgelöst wurde. Devisenexperten verweisen zudem darauf, dass der Markt einen Rückgang des Wirtschaftswachstums der Eurozone erwartet - mit einer EZB, die der Inflationsbekämpfung und damit höheren Zinsen verhaftet bleibt. Dies wirke sich negativ auf den Euro-Ausblick aus. Das ifo-Wirtschaftsklima für die Eurozone hatte sich im vierten Quartal deutlich verschlechtert.
Wenngleich sich die europäische Gemeinschaftswährung momentan eine Verschnaufpause gönnt, so weist ihr doch laut DZ Bank der intakte Aufwärtskanal weiter den Weg gen Norden. Lediglich der RSI, der sich im überkauften Bereich befinde, trübe den Ausblick etwas ein.
Der Yen zeigt weiter Stärke. Der Handel konzentriert sich erneut auf die Auswirkungen der so genannten Subprime-Krise. Mit der Erwartung steigender Abschreibungen bei den Banken, einem rückläufigen Konsum in den USA bei einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums werden weiterhin Anlagegelder aus den USA abgezogen. Eine weitere Zinssenkung in den USA kann nach Aussage eines Händlers diese Entwicklung zwar kurzfristig in Stoppen bringen, das Sentiment für den Dollar trübe sich allerdings mehr und mehr ein.
Damit könnten am Nachmittag die so genannten Tic-Daten verstärkt in den Blick geraten. Der Saldo der ausländischen Wertpapierkäufe und -verkäufe hat in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder bestätigt, dass das Haushaltsdefizit in den USA aus dem asiatischen Raum mitfinanziert wird. Sollte sich abzeichnen, dass die Nachfrage nach US-Anleihen zurückgeht, dürfte dies weiteren Verkaufsdruck auf den Dollar auslösen.
Die Feinunze Gold handelt am Vormittag bei 790 USD nach einem Nachmittags-Fixing am Donnerstag mit 794 USD.
Wenngleich sich die europäische Gemeinschaftswährung momentan eine Verschnaufpause gönnt, so weist ihr doch laut DZ Bank der intakte Aufwärtskanal weiter den Weg gen Norden. Lediglich der RSI, der sich im überkauften Bereich befinde, trübe den Ausblick etwas ein. Der Yen zeigt weiter Stärke. Der Handel konzentriert sich erneut auf die Auswirkungen der so genannten Subprime-Krise. Mit der Erwartung steigender Abschreibungen bei den Banken, einem rückläufigen Konsum in den USA bei einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums werden weiterhin Anlagegelder aus den USA abgezogen. Eine weitere Zinssenkung in den USA kann nach Aussage eines Händlers diese Entwicklung zwar kurzfristig in Stoppen bringen, das Sentiment für den Dollar trübe sich allerdings mehr und mehr ein.
Damit könnten am Nachmittag die so genannten Tic-Daten verstärkt in den Blick geraten. Der Saldo der ausländischen Wertpapierkäufe und -verkäufe hat in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder bestätigt, dass das Haushaltsdefizit in den USA aus dem asiatischen Raum mitfinanziert wird. Sollte sich abzeichnen, dass die Nachfrage nach US-Anleihen zurückgeht, dürfte dies weiteren Verkaufsdruck auf den Dollar auslösen.
Die Feinunze Gold handelt am Vormittag bei 790 USD nach einem Nachmittags-Fixing am Donnerstag mit 794 USD.
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