Am Markt heißt es, die Umsätze ließen nun bereits nach. Zum einen schlössen Marktteilnehmer mit Blick auf das bevorstehende Jahresende die Bücher. Zum anderen warteten sie auf neue US-Konjunkturdaten, so den Einkaufsmanager-Index am Nachmittag. Im asiatischen Handel hatten besonders japanischen Exporteure auf der Seite der Dollar-Verkäufer gestanden. Grund waren laut Händlern auch Aussagen des japanischen Notenbankchefs Toshihiko Fukui gewesen, nachdem die US-Hypothekenkrise andauern werde. Fukui sagte auch, der Dollar könnte weiter unter Druck stehen, solange die Hypothekenkrise nicht vorbei sei. Händler halten nun sogar zyklische Dollar-Tiefs Richtung 105 USD/JPY bis Ende Dezember für möglich.
Andererseits heißt es auch, die europäische Wirtschaft werde sich einer Konjukturdelle in den USA nicht vollständig entziehen können. Möglicherweise seien auch die Wachstumsprognosen für den Euro-Raum zu hoch. Das könnte dann den Euro tendenziell noch einmal belasten. Die Feinunze Gold ist am Montag zum Vormittag-Fixing mit 783,75 USD notiert worden nach einem Londoner Nachmittag-Fixing von 783,50 USD am Freitag.

Europa Europa New York (
12.07) (7.25) (Late Trad.)
EUR/USD 1,4656 1,4675 1,4637
USD/JPY 110,53 110,60 111,03
EUR/JPY 161,92 162,24 162,50
EUR/GBP 0,7102 0,7131 --
EUR/CHF 1,6535 1,6537 --



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen