Während es an Wall Street daraufhin kräftig nach unten ging, konnte der Dollar gegen den Euro zumindest kurzfristig leicht zulegen. Der eigentliche Gewinner der Fed-Entscheidung ist allerdings die japanische Währung, der zu Dollar und Euro zugelegt hat. Die Anleger scheinen der Meinung zu sein, dass die Maßnahmen der Fed nicht ausreichen, um die Probleme an den US-Kreditmärkten zu lösen bzw das Risiko einer US-Rezession auszuschalten, heißt es. Es könnte nun wieder zu einem stärkeren Anstieg von Risikoaversion unter den Anlegern kommen, so ein Teilnehmer. Das spreche nicht unbedingt für die US-Währung.
Am Berichtstag stehen einmal mehr Konjunkturdaten aus den USA im Fokus. Am Nachmittag werden die Import- und Exportpreise November sowie die Handelsbilanz für Oktober veröffentlicht. Aus technischer Sicht ist der Euro zum Dollar laut Bankhaus Metzler bei 1,4520 USD unterstützt. Bei 1,4790 USD liege ein Widerstand. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 805,85 USD nach einem Nachmittagfixing in London bei 808,75 USD.

Europa New York Europa (7.55) (Späthandel) (17.25)
EUR/USD 1,4685 1,4651 1,4689
USD/JPY 111,08 110,67 111,68
EUR/JPY 163,12 162,14 164,25
EUR/GBP 0,7199 --- 0,7210
EUR/CHF 1,6603 --- 1,6602



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen