FRANKFURT (Dow Jones)--Die erneuten Liquiditätsspritzen der US-Notenbank (Fed) vom Freitag für den im Zuge der US-Hypothekenkrise angespannten Geldmarkt geben dem Dollar am Montag Auftrieb, nachdem die US-Währung zuvor wegen der Auswüchse der Kreditmarkt-Krise unter Druck geraten war. Der Dollar liegt im frühen europäischen Devisengeschäft über der Marke von 118 JPY. Der Euro wechselt zum Yen knapp über 162 JPY den Besitzer. Den Rückgang des Yen führen Händler darauf zurück, dass die japanische Notenbank wegen des Liquiditätsengpasses auf den Kreditmärkten bei ihrer nächsten Sitzung voraussichtlich nicht die Zinsen anheben wird. Die japanische Notenbank hat am Montag - ebenso wie die US-Notenbank am Freitag - dem Kapitalmarkt zur Beruhigung wiederholt eine Sonderliquidität zugeführt. Ihren Blick richten Anleger im Tagesverlauf auf die aus den USA anstehenden Konjunkturdaten. Veröffentlicht werden die Umsätze im Einzelhandel für Juli. Marktbeobachter erwarten nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat ein moderates Plus. Die Feinunze Gold wird im frühen Londoner Handel mit 670,05 USD bezahlt nach einem Nachmittags-Fixing am Freitag von 668,50 USD.



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