FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro präsentiert sich beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Donnerstagmorgen wenig verändert zum Dollar. Nachdem die Einheitswährung am Vortag aufgrund technischer Verkäufe deutlicher an Boden gegen den Greenback verloren hat, ist die Abwärtsbewegung zunächst einmal ins Stocken geraten. Die Bekanntgabe des Beige Book hat keine großen Akzente setzen können. Laut den Notenbankern hat die US-Wirtschaft ihr moderates Wachstumstempo im Juni und Anfang Juli fortgesetzt, trotz vereinzelter Berichte eines gemischten Wachstums und der anhaltenden Schwäche auf dem US-Häusermarkt. Im Blick steht weiter die Entwicklung der Subprime-Krise. Am Vortag fielen die US-Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser deutlich unter den Erwartungen aus. Am Berichtstag stehen nun die Neubauverkäufe für Juni im Blick. Von Dow Jones befragte Analysten erwarten hier einen Rückgang von 1,6% gegenüber dem Vormonat. Daneben steht der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Juni auf der Agenda. Vormittags dürfte die Bekanntgabe des ifo-Geschäftsklimaindex Juli die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich ziehen. Hier wird von Analysten ein Wert von 106,4 nach zuvor 107 erwartet. In der laufenden Woche hatte bereits der belgische Geschäftsklimaindex enttäuscht, der als Vorläufer gilt.
Nach Einschätzung der LBBW ist die Korrektur beim Euro noch nicht abgeschlossen. Die durch den Bruch der 1,3760 USD ausgelöste Bewegung dürfte den Euro noch eine Weile beschäftigen. Das nächste Ziel liege bei 1,3660 USD, gefolgt von 1,3550 USD. Nur ein Anstieg über 1,3780 USD würde den Markt wieder stabilisieren und einen neuerlichen Anlauf Richtung 1,3850 USD ermöglichen.
Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 676,35 USD nach einem Nachmittag-Fixing in London bei 684,30 USD.


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