Donnerstag, 26. Juli 2007

Devisenanalyse USD/JPY, EUR/USD

USD/JPY

Die US-Auftragseingänge langlebiger Güter haben im Juni mit einem Anstieg um 1,4% im Monatsvergleich enttäuscht. Ökonomen hatten im Konsens ein Plus von 2,0% erwartet, nachdem die Orders im Mai um 2,3% zurückgegangen waren (revidiert von -2,8%). USD/JPY hat nach Bekanntgabe der US-Daten um 14:30 Uhr seine vor rund anderthalb Stunden begonnene Talfahrt fortgesetzt. Nachdem es am Mittwoch und Donnerstagvormittag zunächst so ausgesehen hatte, als zeigten sich nach den deutlichen Kursverlusten Stabilisierungstendenzen, kam es im Zuge der Verluste an den internationalen Aktienmärkten bzw. der Aussicht auf weitere Verluste an Wall Street nun zu weiteren Auflösungen von Carry-Trades, die USD/JPY bislang bis 119,60 im Tief führten. Die nächsten Unterstützungen im Intraday-Bereich finden sich bei 119,47 und 119,13. Gegen 14:50 Uhr CET notiert USD/JPY bei 119,72.





EUR/USD

Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der Woche zum 21. Juli auf 301.000 gefallen und damit stärker gesunken als von Analysten im Konsens mit 310.000 erwartet. Der Vorwochenwert wurde von 301.000 auf 303.000 leicht nach oben revidiert. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt sank von 312.500 auf 308.500. Das Währungspaar EUR/USD, das sich nach dem Kursrutsch bis 1,3692 im Tief recht zügig wieder bis 1,3730 erholt hatte, hat nach den US-Daten um 14:30 Uhr CET erneut südwärts gedreht und notiert gegen 14:40 Uhr CET bei 1,3721.

Keine Kommentare: