FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro notiert am Dienstag beim Übergang in den europäisch geprägten Handel zum Dollar nahezu unverändert. Auf der einen Seite sei der Risikoappetit der Anleger mit den Entwicklungen um die Anleihenversicherer Ambac und MBIA zurückgekehrt. Davon würde der Euro als relative Hochzinswährung profitieren, so ein Händler mit Blick auf das zurückkehrende Interesse an Zinsarbritragegeschäften, sprich Carry Trades. Vor diesem Hintergrund wird die Gemeinschaftswährung insbesondere gegen Dollar und Yen unterstützt gesehen. Zudem werde der Euro auch von "hawkishen" Äußerungen des EZB-Präsidenten Trichet vom Montag gestützt.
Auf der anderen Seite sei der Euro bislang an den technischen Widerständen gescheitert. Dies liegt laut der UBS in dem Ausblick für die Eurozone begründet: "Wir zweifeln an einer gesunden Euroland-Konjunktur ohne eine entsprechend starke US-Wirtschaft", so ein UBS-Analyst.

Die Analysten von Sal. Oppenheim sehen den Euro im Tagesverlauf in einer Seitwärtstendenz. Widerstände werden bei 1,4845 und danach bei 1,4863 EUR gesehen. Unterstützung gebe es bei 1,4789 und bei 1,4757 EUR.
Die Feinunze Gold wird derzeit mit 931,60 USD gehandelt. Am Montagnachmittag wurde sie in London mit 937,75 USD gefixt.
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