FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro notiert am Montagmorgen nahezu unverändert gegen Dollar, Yen und dem Pfund Sterling. Noch im späten Freitagshandel versuchte der Euro "mehrfach den Ausbruch über 1,4850/60 USD, ist aber abgeprallt", sagte ein Devisenhändler. Mehrere Banken sehen in dieser Zone einen starken Widerstand für weitere Avancen des Euro. Werbung Allerdings spreche der positiv ausgefallene europäische Einkaufsmanager-Index vom Freitag für einen weiterhin festen Euro, so die Analysten von Sal. Oppenheim. Der Index zeichnete ein überraschend freundliches Bild von der wirtschaftliche Lage Europas, womit die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in Euroland auf unter 50% gesunken sei. In den USA würde es hingegen nach einer erneuten Zinssenkung aussehen, so die Analysten. Darauf deute zumindest die schwach ausgefallene Umfrage der Notenbank von Philadelphia hin.
Der Euro-Dollar könnte am Berichtstag noch vom Index der Notenbank von Chicago bewegt werden, der um 14.30 Uhr MEZ veröffentlicht wird. Zudem dürfte der Markt auf die US-Verkäufe bestehender Häuser schielen.
Die Analysten der LBBW sehen den Euro im Tagesverlauf im Aufwärtstrend auf die Marke von 1,4850/80 USD zusteuern. Allein ein Bruch des Widerstands bei 1,4750 USD könne diesen Trend beenden und die erwartete übergeordnete Kurskorrektur der Gemeinschaftswährung einläuten.
Die Feinunze Gold wird derzeit mit 948,60 USD gehandelt. Am Freitagnachmittag wurde sie in London mit 943 USD gefixt.



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