Donnerstag, 3. Januar 2008

DJ DEVISEN/Euro startet wenig verändert zum Dollar

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Donnerstagmorgen zum Dollar wenig verändert in den europäisch geprägten Handel gestartet. Händler sehen allerdings weiteres Verlustpotenzial für den Greenback gegen Euro sowie Yen nach dem sehr schwachen ISM-Index vom Vortag. Dieser ist mit einem Wert von 47,7 für den Monat Dezember unter die kritische Marke von 50 gefallen, was eine Kontraktion der US-Wirtschaft nahelegt.

Zwar könne man noch nicht von einer Rezession sprechen - dafür hätte der Index auf einen Wert zwischen 40 bis 45 fallen müssen -, allerdings sind sich Beobachter einig, dass die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession nach den Daten deutlich gestiegen ist.

Dies manifestierte sich am Markt in einer sofort gestiegenen Risiko-Aversion, die den Greenback unter deutlichen Abgabedruck setzte. An den Finanzmärkten wird nun fest davon ausgegangen, dass die Federal Reserve Ende Januar ihren Zinssenkungskurs fortsetzen wird.

Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der US-Notenbanksitzung vom 11. Dezember steht dem nicht entgegen. Dort heißt es, dass die US-Wirtschaft möglicherweise weitere deutliche Zinssenkungen benötige. Am Berichtstag dürften der ADP-Arbeitsmarktbericht Dezember und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus stehen.

Gerade der nach wie vor solide Arbeitsmarkt gilt bislang als wichtige Stütze für die US-Wirtschaft. Daneben könnte der US-Auftragseingang der Industrie November aufschlussreich sein.

Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 856,60 USD nach einem Nachmittagfixing in London bei 846,75 USD am Mittwoch.





Europa New York Europa (7.45) (Späthandel) (17.10)
EUR/USD 1,4722 1,4728 1,4731
USD/JPY 109,65 109,47 109,70
EUR/JPY 161,38 161,21 161,64
EUR/GBP 0,7430 --- 0,7438
EUR/CHF 1,6464 --- 1,6472

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