Wenngleich sich die europäische Gemeinschaftswährung momentan eine Verschnaufpause gönnt, so weist ihr doch laut DZ Bank der intakte Aufwärtskanal weiter den Weg gen Norden. Lediglich der RSI, der sich im überkauften Bereich befinde, trübe den Ausblick etwas ein. Der Yen zeigt weiter Stärke. Der Handel konzentriert sich erneut auf die Auswirkungen der so genannten Subprime-Krise. Mit der Erwartung steigender Abschreibungen bei den Banken, einem rückläufigen Konsum in den USA bei einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums werden weiterhin Anlagegelder aus den USA abgezogen. Eine weitere Zinssenkung in den USA kann nach Aussage eines Händlers diese Entwicklung zwar kurzfristig in Stoppen bringen, das Sentiment für den Dollar trübe sich allerdings mehr und mehr ein.
Damit könnten am Nachmittag die so genannten Tic-Daten verstärkt in den Blick geraten. Der Saldo der ausländischen Wertpapierkäufe und -verkäufe hat in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder bestätigt, dass das Haushaltsdefizit in den USA aus dem asiatischen Raum mitfinanziert wird. Sollte sich abzeichnen, dass die Nachfrage nach US-Anleihen zurückgeht, dürfte dies weiteren Verkaufsdruck auf den Dollar auslösen.
Die Feinunze Gold handelt am Vormittag bei 790 USD nach einem Nachmittags-Fixing am Donnerstag mit 794 USD.


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