Der Euro hat unterdessen zum Dollar leicht zugelegt auf 1,4640 USD von 1,4627 USD im späten US-Handel. Der Greenback wird laut Händlern weiterhin von den Problemen der Banken in den USA belastet, zudem hat die Rating-Agentur Moody's das langfristige Rating für die Citigroup gesenkt. Damit verteuern sich die Refinanzierungskosten der größten US-Bank. Moody's rechnet damit, dass die Citigroup hohe Abschreibungen bei den mit Hypotheken besicherten Finanzprodukten wird vornehmen müssen.
Im weiteren Verlauf am Freitag dürften Verbraucherpreise aus der Eurozone und den USA im November Einfluss auf die Währungen nehmen. Sie könnten den Märkten weiteren Aufschluss auf die inflationären Tendenzen und damit die Geldpolitik der Notenbanken geben. Während die Verbraucherpreise in der Eurozone um 0,5% gestiegen sein dürften, wird in den USA mit einer Teuerung von 0,2% gerechnet. Aus technischer Sicht ist der Euro zum Dollar bei 1,4650 USD unterstützt. Bei 1,4770 USD liegt ein Widerstand.
Die zuletzt sehr volatile Feinunze Gold wird am Morgen in London mit 803 USD bezahlt nach einem Nachmittag-Fixing von 800,70 USD. "Für die nächste Woche erwarten wir, dass sich der Markt etwas beruhigen wird", heißt es in einem Kommentar des Edelmetallhändlers Heräus. Vor Weihnachten dürfte das Geschäft mit Gold in Asien und Europa nachlassen.

Europa New York Europa (7.44) (Vorabend) (Do 17.10)
EUR/USD 1,4648 1,4627 1,4604
USD/JPY 112,35 112,21 112,13
EUR/JPY 164,53 164,13 163,77
EUR/GBP 0,7169 -- 0,7166
EUR/CHF 1,6704 -- 1,6682



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen