Größere Impulse seien kaum zu erwarten, obgleich das dünne Volumen eine erhöhte Volatilität im Markt zur Folge haben könnte. Die am Vortag veröffentlichten US-Immobiliendaten hatten keine großen Akzente gesetzt. Sie hatten einmal mehr die Krise am Häusermarkt unterstrichen.
Den wichtigsten Impulse dürfte am Vormittag die Bekanntgabe des ifo-Index setzen. Von Dow Jones befragte Analysten erwarten einen Rückgang auf 103,7 nach 104,2. Außerdem spricht EZB-Präsident Jean-Claude Trichet vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments. Beobachter gehen davon aus, dass sich Trichet weiter "hawkish" äußern wird.
Auf Interesse könnte am Berichtstag auch die Bekanntgabe der Quartalszahlen von Morgan Stanley treffen. Sollte es hier negative Überraschungen beim Thema Subprime geben, sei eine Reaktion am Devisenmarkt nicht auszuschließen.
Unterstützt sei der Euro bei 1,4286 USD. Aus der Kopf-Schulter-Formation mit der Nackenlinie bei 1,4520 USD lasse sich auch ein Ziel von 1,41 USD ableiten, so Marktteilnehmer mit Blick auf die technische Situation. Andererseits stehe ein Euro-Anstieg über 1,4520 USD für ein neues Kaufsignal.
Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 802,25 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 804,25 USD.

Europa New York Europa (8.01) (Späthandel) (17.12)
EUR/USD 1,4393 1,4402 1,4403
USD/JPY 113,19 113,45 113,21
EUR/JPY 163,05 163,39 163,05
EUR/GBP 0,7160 --- 0,7138
EUR/CHF 1,6606 --- 1,6595



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