Der stark beachtete ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe hatte kaum Spuren an den Währungsmärkten hinterlassen. Der ISM-Index hat im November mit 50,8 die Konsensprognose von 50,5 zwar leicht übertroffen. Beobachter bemängelten jedoch schwache Teilkomponenten des ISM-Index: Deutlich verschlechtert hat sich die Beschäftigungskomponente, während die Preiskomponente kräftig gestiegen ist. "Insgesamt bewegt sich der ISM-Index weiterhin in einem Bereich, der auf eine nur sehr schwache Expansion der Geschäftstätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe hinweist", meinten Volkswirte. Von einem Rezessions-Niveau sei der Index aber weit entfernt.
Technisch unterstützt ist der Euro laut HSBC Trinkaus & Burkhardt bei 1,4637 USD. Bei 1,4764 USD liege ein Widerstand. Die Analysten rechnen damit, dass sich die Konsolidierung erst einmal fortsetzt und raten daher zu Gewinnmitnahmen im Euro gegen Dollar.
Die Feinunze Gold liegt im frühen Geschäft bei 790,60 USD. Sie wurde am Montag-Nachmittag in London mit 784,25 USD festgestellt.

Europa US-Handel Europa (7.30) (Overnight) (17.12)
EUR/USD 1,4670 1,4665 1,4657
USD/JPY 110,22 110,45 110,33
EUR/JPY 161,66 162,00 161,76
EUR/GBP 0,7110 --- 0,7088
EUR/CHF 1,6543 --- 1,6544



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen