US-Wirtschaft kommt ins Taumeln
Tatsächlich verdichten sich in den USA die Anzeichen für ein Überschwappen der Immobilienkrise auf andere Bereiche der Wirtschaft. Der Konsumklimaindex der Uni Michigan fiel im November überraschend stark auf 75,0 Punkte. Damit ist die Stimmung so schlecht wie zuletzt 2005 nach dem Hurrikan Katrina. Um tiefere Indexwerte zu finden, muss man bis ins Jahr 1992 zurückblicken. Ein so mieses Konsumklima dürfte Auswirken auf das Kaufverhalten der Verbraucher und auf die Konjunktur insgesamt haben. Zudem berichten die US-Unternehmen über eine nachlassende Investitionstätigkeit. Der führende Netzwerkausrüster Cisco Systems meldete einen „dramatischen“ Einbruch der Umsätze mit Unternehmen der Finanz- und Automobilbranche. Der Kurseinbruch an der Wall Street am Freitag tat ein Übriges, um den Dollar unter Druck zu setzen. EUR/USD: Korrektur oder Wende
Die steigende Risikoaversion der Anleger führte aber zu Wochenbeginn zu einer Umkehr der Kapitalströme. Der US-Dollar war plötzlich wieder gefragt, da immer mehr Anleger aus den USA ihre Investitionen im Ausland auflösen und ihr Vermögen repatriieren. Die aktuelle Schwäche des Dollars ist dafür eine gute Gelegenheit – vorausgesetzt man geht davon aus, dass sich der Kursverfall des Greenbacks nicht fortsetzt. Charttechnisch könnte der starke Kursrückgang bei EUR/USD nach dem Erreichen der Marke von 1,4750 USD der Beginn einer Trendwende sein. Lesen Sie im Devisen-Trader, ob nun allem Gerede über den Dollar-Verfall zum Trotz die Zeit für eine Short-POstion auf EUR/USD gekommen ist.
Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht


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