Montag, 12. November 2007

Euro gibt zum Dollar nach

Der Euro ist mit leichten Kursabschlägen zum Dollar in die neue Handelswoche gestartet. Die Gemeinschaftswährung notierte am Montag bei 1,4638 $ nach 1,4674 $ im späten US-Geschäft am Freitag.

In Asien kletterte der Yen auf den höchsten Stand zur US-Währung seit 18 Monaten. Händler machten dafür die Auflösung so genannter Carry-Trades verantwortlich, da Anleger wegen der Unsicherheit über das Ausmaß der Belastungen von Finanzinstituten durch die US-Hypothekenkrise risikoreiche Investments wieder scheuten.

An den europäischen Rentenmärkten gab der Bund-Future kurz nach Handelsbeginn zehn Ticks auf 114,60 Zähler nach. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 4,091 Prozent. Wichtige Konjunkturdaten stehen zu Wochenbeginn nicht auf der Agenda

Trotz der leichten Erholung des Dollar zu Wochenbeginn überwiegen aus Sicht von Händlern weiter die Abwärtsrisiken. Die Folgen der Hypothekenkrise auf die US-Wirtschaft seien nach wie vor nicht vollständig absehbar, hieß es. Die Unsicherheit der Finanzmärkte, die am Freitag durch enttäuschende Daten zur US-Verbraucherzuversicht und neue Negativmeldungen aus dem Bankensektor weiter geschürt worden sei, dürfte weiter nachklingen

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