Der Markt erwartet nach Aussage der Devisenstrategen von Commerzbank Corporates & Markets klarere Worte von EZB-Präsident Trichet als die Standardaussage zur G7. Sollte Trichet kein deutliches Unbehagen über den festen Euro äußern, dürfte sich der Dollarverfall fortsetzen. Eigentlich sei "nichts Schlimmes" daran, wenn Trichet ein paar Worte über zu schnelle" Bewegungen verliere, die eventuell nicht von allen geteilt werden. Der fundamentale Hintergrund und die momentane Ausrichtung der Geldpolitik sprächen dagegen, dass verbale Interventionen erfolgreich wären, einen verheerenden oder nachhaltigen Dollaranstieg auszulösen. Die Commerzbank rechnet damit, dass die Aussagen Trichets auch die Reaktion auf die Rede des Fed-Vorsitzenden Ben Bernanke am Abend vor dem US-Kongress bestimmen werden. Bei einer Warnung Trichets zu den aktuellen Bewegungen, die den Dollar stützen würde, dürfte der Markt verstärkt auf die Aussagen Bernankes achten, dass weitere Fed-Zinsschritte von den Konjunkturdaten abhängen. Sollte hingegen keine Warnung zu den Devisenmärkten seitens der EZB kommen, werde der Markt sich eher auf Bernankes Aussagen zum US-Immobilienmarkt konzentrieren und den Dollar weiter verkaufen.
Die Feinunze Gold notiert zum Vormittags-Fixing in London bei 832,25 USD nach einem Nachmittag-Fixing von 834,50 USD am Mittwoch.


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