
Am Markt heißt es, noch gebe es keine Anzeichen für ein Ende der Rally. Allerdings seien Korrekturen zum Abbau der Überkauftheit möglich. Dann sollte der Euro bei 1,4530 USD eine erste Unterstützung finden, heißt es. Nach oben sei die Marke von 1,50 USD das nächste große Ziel, so ein Händler. Bei 1,4750 USD könnte der nächste Widerstand liegen.
Das nächste wichtige Ereignis für den Devisenhandel sind die Zinsentscheidungen der Bank of England und der Europäischen Zentralbank am Donnerstag. Die Europäische Zentralbank dürfte ihre Leitzinsen abermals bestätigen. Zwar hat die Inflation im Euroraum im Oktober den höchsten Wert seit zwei Jahren erreicht, gleichzeitig ist aber auch die konjunkturelle Unsicherheit weiter gestiegen, so dass fast alle EZB-Beobachter eine Beibehaltung des Leitzinsniveaus von 4,00% als logische Konsequenz sehen. Die EZB-Zinsen würden damit den fünften Monat in Folge unverändert bleiben, nachdem die Notenbank ihre Sätze zwischen Dezember 2005 und Juni 2007 in acht Schritten um 200 Basispunkte erhöht hatte. Am Nachmittag könnten noch Zahlen zur US-Produktivität und die Großhandelsumsätze aus den USA für Impulse sorgen.
Die Feinunze Gold notiert auf neuen Rekordständen mit 836 USD nach einem Londoner Nachmittagfixing von 822,50 USD am Dienstag.



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