Montag, 5. November 2007

DEVISEN/Euro fällt mit Gewinnmitnahmen unter 1,45 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro notiert beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Montagmorgen wieder unter der Marke von 1,45 USD. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, nachdem die Einheitswährung im asiatischen Geschäft noch ein neues Allzeithoch gegen den Dollar bei 1,4530 USD markiert hat. An der übergeordnet anhaltenden Aufwärtsbewegung des Euro könne es keinen wirklichen Zweifel geben. Asiatische Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Einheitswährung schon bald wieder über 1,45 USD notieren und dann Fahrt Richtung 1,4560 USD aufnehmen wird. Hauptgrund für die Schwäche des Dollar sei die anhaltende Subprime-Krise, die nun mit dem Rücktritt des CEO der Citigroup Charles Prince ein weiteres prominentes Opfer gefordert hat.





Viele Investoren seien derzeit nicht bereit, US-Assets weiter zu halten, heißt es im Handel, was den Verkaufsdruck auf den Dollar erhöhe. Die Anleger seien nicht nur über die Gefahr weiterer Abschreibungen im US-Bankensektor besorgt, sondern auch über die Möglichkeit, dass sich die Krise auf die Versicherungsbranche ausgeweitet haben könnte. Derweil seien die überraschend
guten US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag ein zweischneidiges Schwert, heißt es. Der Immobilien- und Finanzsektor benötige niedrigere Zinsen, die Fed könnte sich allerdings aufgrund der starken Daten erst einmal mit weiteren Schritten zurückhalten. Am Berichtstag dürfte die Bekanntgabe des ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe im Fokus stehen.

Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 802,80 USD nach einem Nachmittagfixing in London mit 796,70 USD.

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