FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter nur knapp unter seinem Allzeit-Hoch ist der Euro am Freitag in den Handel gestartet. Mit aktuell 1,4166 USD bewegt sich die Gemeinschaftswährung dicht unter dem Rekordhoch von 1,4191 USD. Der Höhenflug des Euro setzt sich damit fort. "Solange die Konjunkturdaten weiter pro-Europa und gegen die USA sprechen dürfte sich der Trend fortsetzen", sagt ein Händler. Am Vortag hatten schwache US-Baudaten und gleichzeitig über den Erwartungen ausgefallene Verbraucherpreise aus deutschen Bundesländern, sowie das starke Geldmengenwachstum in der Eurozone weitere Indikationen für steigende Zinsen in der Euro-Zone geliefert. In den USA spricht hingegen weiter alles für fallende Zinssätze. Mit besonderer Aufmerksamkeit blicken Händler daher auf die US-Konjunkturdaten am Nachmittag, etwa die persönlichen Einkommen und Ausgaben, den Chicago-Einkaufsmanagerindex, die Bauausgaben für August und den Stimmungsindex der Universität Michigan. Darüber hinaus stehen noch Preisdaten aus verschiedenen europäischen Ländern an. Technische Analysten sehen den Euro in
den kommenden Tagen in Richtung 1,44/1,45 USD steigen. In diesem Bereich lag das alte Allzeithoch der D-Mark zum US-Dollar.
Die Feinunze Gold ist am Morgen mit 736,85 USD in den Handel gestartet nach einem Nachmittagfixing in London mit 731,75 USD.
Europa Asien Europa Europa
(8.05) (4.00) (17.00) (12.05)
EUR/USD 1,4167 1,4161 1,4152 1,4154
USD/JPY 115,15 115,13 115,65 115,61
EUR/JPY 163,08 163,65 163,60
EUR/GBP 0,7008 0,6994 0,6996
EUR/CHF 1,6591 1,6593 1,6574


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