FRANKFURT (Dow Jones)--Wenig verändert weiter um das Niveau von 1,38 USD präsentiert sich der Euro beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Donnerstagmorgen. Teilnehmer stellen sich auf ein ruhiges Geschäft ein. Wichtige Konjunkturdaten stehen kaum auf der Agenda. Am Nachmittag werden lediglich die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bekannt gegeben. Die jüngste Erholungs-Rally an den Aktienmärkten habe den Euro gestützt, heißt es im Handel. Mit der Erholung sei auch die Risikoaversion der jüngsten Vergangenheit wieder gesunken, die den Dollar als "sicheren Hafen" gestützt hatte. Das zeige sich auch im Yen, in dem langsam wieder erste neue Carry-Trades aufgebaut würden, heißt es. Am Vortag hatten negative US-Fundamentaldaten den Euro gestützt und auch die Aussagen der US-Notenbank den Dollar weiter belastet. "Die Fed hatte zum ersten Mal gesagt, dass sie nun auch Wachstumsrisiken für die US-Wirtschaft sieht", so ein Händler. Daher betrachte der Markt nun den aktuellen Leitzinssatz von 5,25% als oberen Deckel. Da die Wirtschaft im Euroraum weiter wachse, spreche nun das Zinsdifferential klar für die Eurowährung. Charttechnisch liegt um das Allzeithoch bei 1,3853 USD der nächste entscheidende Widerstand für den Euro. Unterstützungen sind bei 1,3750 sowie 1,3610 USD auszumachen.
Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 673,90 USD nach einem Londoner Nachmittagsfixing am Mittwoch bei 675,50 USD.


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