FRANKFURT (Dow Jones)--Wie bereits Ende der vergangenen Woche notiert der Euro am Montagmorgen zum Dollar nahezu unverändert. Zwar ist die Gemeinschaftswährung am Freitag mit den schwachen US-Konjunkturdaten noch über die Marke von 1,47 USD geklettert, doch konnte dieses Niveau nur kurz behauptet werden. Zu Wochenbeginn dürfte der Handel aufgrund des Feiertages in den USA ruhig verlaufen.
Kursbewegende Impulse könnten am Dienstag vom US-Wohnungsmarktindex kommen, bevor am Mittwoch die US-Verbraucherpreise für Januar sowie das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) auf dem Programm stehen. Händler erhoffen sich vom FOMC-Protokoll Hinweise auf die weitere Entwicklung der US-Konjunktur sowie der Inflationsrisiken. Laut asiatischen Händlern wachse derzeit die Zuversicht, dass die USA einer Rezession doch noch entgehen könnten. Zudem habe der Dollar die Folgen der Krise am Kredit- und Häusermarkt bereits eingepreist.
Nachdem der Euro am Freitag die Widerstandszone bei 1,4690 USD und das Top bei 1,4710 USD erfolglos getestet hat, rechnen Händler nun mit einem Ende der Euro-Erholung. Der Bruch der Unterstützung bei 1,4610 USD sollte eine Trendwende einläuten. Dies würde noch verstärkt werden, sollte der Euro unter die Marke von 1,4550 USD fallen. Allerdings dürfte ein erneuter Anlauf in Richtung 1,4750 USD erfolgen, sollte sich der Euro über dem Niveau von 1,4610 USD halten.
Die Feinunze Gold notiert am Morgen nahezu unverändert bei 906,80 USD, nach einem Londoner Nachmittagsfixing am Freitag bei 909,75 USD.
Europa New York Europa (8.02) (Späthandel) (17.10)
EUR/USD 1,4681 1,4678 1,4690
USD/JPY 107,84 107,66 107,63
EUR/JPY 158,35 157,99 158,12
EUR/GBP 0,7499 --- 0,7484
EUR/CHF 1,6068 --- 1,6032
Montag, 18. Februar 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen