In der Eurozone haben vor allem der überraschend gut ausgefallene ifo-Index zum deutschen Geschäftsklima für eine Beschleunigung des Euro nach oben gesorgt. Umgekehrt hätten die US-Konjunkturdaten eine Schwächung des Dollar bewirkt. So fiel das Verbrauchervertrauen mit einem Wert von 75 im Februar deutlich unter die Konsenserwartung von 80,5. Die Hoffnung, dass die schlechte Verbraucherumfrage der Universität Michigan von vergangener Woche nur ein regionales Phänomen sei, habe sich damit zerschlagen. Gleichzeitig stiegen die US-Produzentenpreise in der Kernrate doppelt so stark an wie befürchtet. Am Markt gehe bereits langsam die Angst vom Stagflations-Gespenst um, ist von Händlern zu hören.

Die technischen Analysten der LBBW sehen den Euro im weiteren Tagesverlauf weiter freundlich. Nachdem er die psychologische Hürde von 1,50 USD herausgenommen habe, rücke nun die Zone um 1,5230 USD in den Blickpunkt. Auf dem Weg dorthin liegen Widerstände bei 1,5050 USD und danach bei 1,5110/40 USD. Auf der Gegenseite könnte ein Stundenschluss unter der Marke von 1,4850 USD eine Korrektur einläuten.
Die Feinunze Gold hat notiert derzeit bei 956,50 USD nach einem Londoner Nachmittagsfixing von 937,75 USD am Dienstag. In Hongkong stieg der Goldpreis bereits auf ein Allzeithoch von 957 USD.



1 Kommentar:
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