Auslöser einer erneuten Dollar-Schwäche dürften aus den USA kommen. Denn während die Agenda für die Eurozone leer ist, werden am Nachmittag in den USA Daten zum Arbeitsmarkt, zu Baubeginnen, zur Wirtschaftsstimmung in der Region Philadelphia sowie Quartalszahlen der Investmentbank Merrill Lynch veröffentlicht.
An den Aktienmärkten rechnet man bei Merrill Lynch mit Abschreibungen in Höhe von 15 Mrd USD in Folge der Krise an den Kredit- und Immobilienmärkten. "Sollten die Abschreibungen weit höher ausfallen, könnten die Aktienmärkte erneut Federn lassen und auch der Dollar nachgeben", sagt ein Devisenhändler.
Mit Spannung erwarte man zudem die Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke. Dieser spricht am Nachmittag vor dem Haushaltsausschuss des US-Repräsentantenhauses. Die Politiker dürften sich im Wahljahr vor allem für Bernankes Einschätzung zur Gefahr einer Rezession interessieren. Und dafür, ob dieser mit weiteren Zinssenkungen durch die Federal Reserve beizukommen ist.
Technisch ist der Euro laut dem Händler bei 1,46 USD unterstützt. Beim jüngsten Aufwärtstrend, der aktuell bei 1,4760 USD verlaufe, treffe der Euro auf Widerstand. Der Goldpreis gibt weiter nach. Die Feinunze handelt am Morgen in London mit 883,15 USD nach einem Nachmittags-Fixing am Mittwoch von 889,75 USD.

Europa New York Europa (7.41) (Mi Späthandel) (17.15)
EUR/USD 1,4663 1,4657 1,4672
USD/JPY 107,39 107,54 106,86
EUR/JPY 157,39 157,60 156,72
EUR/GBP 0,7466 -- 0,7470
EUR/CHF 1,6134 -- 1,6109



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