FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro zeigt sich beim Übergang in den europäisch geprägten Handel mit leichten Aufschlägen zum Dollar. Im Blick steht weiter die Krise am US-Subprime-Markt, der eine Flucht in die Rentenmärkte ausgelöst hat. Darunter leiden sowohl die globalen Aktienmärkte als auch der Greenback. Die Rendite für zehnjährige Treasuries ist unter die Marke von 5% gefallen. S&P hat zuletzt die Ratings von 14 europäischen CDOs herunter gestuft, was Befürchtungen geweckt hat, dass sich die Krise auch über den US-Raum ausweiten könnte. Nach Einschätzung von Alan Ruskin von RBS Greenwich Capital hat es eine ganze Weile gedauert, bis die Finanzmärkte das Thema Subprime ernst genommen hätten. Schwächere Aktienmärkte und niedrigere Renditen stellten negative Nachrichten für Kapitalzuflüsse in den Dollarraum dar, heißt es. Obgleich die Schwäche des Dollars nach Einschätzung der Citigroup fundamental nicht gerechtfertigt ist, gehen die Analysten in der Zwischenzeit davon aus, dass sich die Dollarschwäche bis in das Jahr 2008 fortsetzen wird. Citigroup erwartet eine weitere Abschwächung der US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr; außerdem dürfte sich die Krise am US-Immobilienmarkt fortsetzen. Charttechnisch bleibt nach Einschätzung der LBBW die Marke von 1,3850 USD die Zielzone für den Euro. Ein Bruch dieses Niveaus würde Potenzial bis 1,44/46 USD ins Spiel bringen, heißt es. Der Datenkalender ist zu Wochenbeginn dünn. Am Nachmittag steht lediglich die Bekanntgabe des Chicago Fed National Activity Index an.
Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 683,50 nach einem Nachmittag-Fixing in London bei 681,50 USD.



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