Die Bank of Japan hat ihre Beurteilung der Wirtschaftslage unterdessen zum ersten Mal seit Dezember 2004 nach unten revidiert. Zur Begründung für den Schritt verwies die Notenbank in erster Linie auf den starken Rückgang der Wohnbauinvestitionen, aber auch auf das unsichere Geschäftsklima. Damit schwindet laut Beobachtern die Erwartung steigender Zinsen in Japan immer mehr. Der Yen zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt und handelt behauptet gegen Euro und Dollar.
Im weiteren Verlauf werden die Zahlen zum Bruttoinlandprodukt in Großbritannien und den USA veröffentlicht. Es handelt sich jedoch um die jeweils zweite Revision der Daten, so dass Händler mit wenig Kurseinfluss rechnen. Das Interesse dürfte sich vielmehr auf die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten und die Geschäftsklima-Indizes der Notenbanken von Chicago und Philadelphia im Dezember richten.
Aus technischer Perspektive dürfte der Euro laut einem Marktteilnehmer weiter seitwärts laufen. Eine starke Unterstützung liege bei 1,4280 USD und ein solider Widerstand bei 1,4520 USD. "Das sind die Schlüsselmarke für den Rest des Jahres", sagt der Händler. Das Devisengeschäft dürfte immer mehr ausdünnen.
Die Feinunze Gold wird am Morgen in London mit 800,25 USD bezahlt nach einem Nachmittags-Fixing von 799,75 USD am Mittwoch.

Europa New York Europa (
7.56) (Vorabend) (Mi 16.30)
EUR/USD 1,4360 1,4377 1,4390
USD/JPY 113,24 113,38 113,19
EUR/JPY 162,65 163,02 162,91
EUR/GBP 0,7201 -- 0,7171
EUR/CHF 1,6603 -- 1,6618



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