Marktteilnehmer sehen noch immer kein Ende der Dollar-Verkäufe. Angesichts der sich ausweitenden Subprime-Krise und der Erwartung, dass die US-Notenbank e weitere Leitzinssenkungen wohl kaum vermeiden könne, um die angeschlagene Wirtschaft zu stützen, sei ein weiterer "Selloff" des Greenback jederzeit möglich. Laut der Credit Suisse wird eine Leitzinssenkung durch die US-Notenbank um 25 Basispunkte von den Finanzmärkten vollständig eingepreist.
Als bedrohlich erachten Beobachter auch den Rückgang des US-Renditen. So rentieren 10-jährige Treasuries nur noch mit 4%. Damit seien Niveaus erreicht, bei denen sich japanische Investoren traditionell von US-Assets abwendeten. So kann es nicht verwundern, dass der Dollar auch gegen den Yen eines neues Jahrestief von 107,50 JPY markiert hat. Gegen den Schweizer Franken ist die US-Währung unter die Marke von 1,1000 CHF gefallen. Mit Blick auf die steigende Risikoaversion der Anleger sei von weiteren Carry-Trade-Auflösungen auszugehen.
Der Berichtstag dürfte aufgrund des verlängerten "Thanksgiving"-Wochenendes und des Feiertages in Japan sehr ruhig und bei dünnen Umsätzen verlaufen. Gerade das könnte allerdings die Volatilität erhöhen. Wichtige Konjunkturdaten stehen nicht zur Veröffentlichung an. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 808,40 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 803,25 USD.

Europa Europa Europa (7.56) (17.00) (12.35)
EUR/USD 1,4913 1,4844 1,4827
USD/JPY 107,79 108,63 108,75
EUR/JPY 160,77 161,28 161,27
EUR/GBP 0,7206 0,7201 0,7186
EUR/CHF 1,6323 1,6354 1,6359



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